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Will auch dieses Wochenende punkten: Der EV Lindau
(Bildquelle: Betty Ockert | EV Lindau)
 
Allgäu
Freitag, 13. Dezember 2019

ERC Sonthofen vor zwei Derbys am Wochenende

Doppelspieltag gegen Dresden für ESV Kaufbeuren

Für den ERC Sonthofen heißt es heute und am Sonntag Derby: Heute Abend sind die Bulls in Lindau zu Gast, am Sonntag kommt dann der EV Füssen nach Sonthofen. Der ESV Kaufbeuren trifft dieses Wochende zweimal auf die Dresdner Eislöwen,  die nur einen Platz hinter den Jokern stehen.

Ein Doppelspieltag steht für den ESV Kaufbeuren am kommenden Wochenende auf dem Programm. Dabei treffen die Joker zwei Mal auf den direkten Tabellennachbarn Dresdner Eislöwen. Am Freitag gastieren die Kaufbeurer um 19:30 Uhr in der Elbflorenz und am späten Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr steht dann das Heimspiel in der erdgas schwaben arena auf dem Programm. Seinen Einstand im Trikot des ESVK wird Neuzugang Calvin Pokorny geben.

Die für die Ravensburg Towerstars bevorstehenden Spieltage bringen so etwas wie Playoff-Serien Luft mit sich. Innerhalb von nur 45 Stunden treffen die Towerstars und die Bietigheim Steelers zweimal aufeinander. Beim Blick auf die Tabelle wird schnell klar, wie wichtig die Punkte in diesen beiden Duellen sind. Bietigheim belegt mit Platz 7 die erste Position außerhalb der Viertelfinal-Zone, drei Punkte haben die aktuell fünftplatzierten Towerstars Vorsprung auf die Steelers. Beide Clubs stehen nicht nur in der Tabelle eng beieinander, sondern haben auch sonst einige Parallelen aufzuweisen.

Am Freitag führt es das Team von Martin Ekrt zu den EV Lindau Islanders. Im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften in Lindau feierten die Bulls einen deutlichen 7:2-Erfolg. Daraufhin musste Chris Stanley bei den Lindauern seinen Hut nehmen und Franz Sturm übernahm das Traineramt. In den folgenden Wochen sollte der EVL die Oberliga Süd von hinten aufrollen. So entschieden die Islanders die zweite Partie in Sonthofen mit 5:4 nach Penaltyschiessen für sich. In den letzten Wochen konnte das
Team immer wieder zeigen, dass mit dem EVL zu rechnen ist. m Sonntag folgt dann auch gleich das nächste Derby. Um 18:00 Uhr empfängt der
ERC den Altmeister aus Füssen an der Hindelanger Straße. Der EV Füssen ist in dieser Saison weiterhin eines der Überraschungsteams der Oberliga Süd. Die Ostallgäuer stehen derzeit mit 38 Punkten auf Rang drei der Tabelle. Das Team von Andreas Becherer stellt den „Großen“ der Liga regelmäßig ein Bein und punktet auch gegen die Teams aus der hinteren Tabellenregion regelmäßig.

Zwei Spiele gegen sämtliche Teams der Liga sind absolviert, die Indians thronen noch immer auf dem ersten Tabellenrang. Nun startet die Regionalrunde, in welcher gegen fünf Teams noch je ein Heim- und Auswärtsspiel ausgetragen wird, ehe die Meisterrunde Mitte Januar startet. Los geht es am Freitag um 19:30 Uhr in Füssen, wo sich beide Teams zum dritten Mal in dieser Spielzeit gegenüber stehen. Jeweils einen Sieg konnte jede Mannschaft für sich verbuchen, das Spiel vor eigener Kulisse gewann bislang immer der Gastgeber. Das soll sich nun am Freitag nach Möglichkeit ändern, wenn die Indianer zum EVF reisen. Die Füssener sind ebenfalls eine der großen positiven Überraschungen dieser Runde. Als Aufsteiger spielt das Team von Andreas Becherer stark auf und ist noch immer auf dem dritten Rang der Tabelle zu finden.

Zweimal trafen sich die Indians und der EC Peiting im bisherigen Saisonverlauf, zweimal gingen die Indians als Sieger vom Eis. Doch beide Vergleiche waren äußerst umkämpft, jedes Mal stand das Spiel bis zum Ende auf Messers Schneide. Wie in den Vorjahren auch schenkten sich beide Teams in den hitzigen Spielen nichts, jeder Zentimeter auf dem Eis wird auch am Sonntag wieder mit allen Mitteln verteidigt werden.
Der EC Peiting verfügt auch in diesem Jahr über starke Einzelspieler, allen voran ist hier der holländische Angreifer Nardo Nagtzaam zu nennen. Auch sein tschechischer Abwehrkollege Martin Mazanec macht bislang einen sehr starken Eindruck und punktet kontinuierlich. Da auch der Amerikaner Brad Miller seine Verletzung auskuriert hat, verfügt der ECP über drei starke Kontingentspieler. Weitere Leistungsträger im Team von Sebastian Buchwieser sind bislang Dominic Krabbat, Thomas Heger oder Leader Ty Morris.

Für den EV Füssen gilt es weiterhin zu punkten, um den Vorsprung auf den elften Rang zu halten. Die Saison verlief bislang mit dem dritten Tabellenplatz mehr als gut, ausruhen können sich die Ostallgäuer darauf aber nicht, zu eng sind die Abstände in der Tabelle. Der Auftakt in die regionale Runde ist schon mal ein schwerer, am Freitag kommt gleich der Tabellenführer Memmingen an den Kobelhang (Beginn 19.30 Uhr). Der ist seit sieben Spielen ungeschlagen, konnte insgesamt sogar in den letzten zehn Partien punkten. In Füssen wird bei den Indians erstmals der neue Stürmer Tim Richter dabei sein, ein weiterer Spieler im Trikot der Maustädter, der im EVF-Nachwuchs aktiv war. Er wird den ECDC mit Sicherheit nicht schlechter machen, so dass auf die Füssener, die auf einige angeschlagene Spieler verzichten müssen, eine sehr schwere Aufgabe wartet. Vor zwölf Tagen verloren die Schwarz-Gelben in Memmingen bereits mit 1:4, Ende Oktober siegten sie im ersten Aufeinandertreffen daheim knapp mit 3:2. Mit bislang 60 Gegentreffern aus 22 Partien stellen die Indians die beste Defensive der Liga, vorne haben sie mit dem Kanadier Brad Snetsinger den drittbesten Scorer.

Einen Lauf hat momentan auch der Sonntagsgegner Sonthofen. Die Bulls konnten die letzten drei Spiele gegen Selb, Rosenheim und Weiden gewinnen, dabei 22 Treffer erzielen. Zuvor hatte es seit Anfang November in acht Spielen nur einen Sieg gegeben, das war ausgerechnet das 2:1 gegen den EVF in der Verlängerung. Durch die wiedererlangte Stärke kletterten die Oberallgäuer auf den achten Tabellenplatz und werden erneut versuchen, im Derby den Lechstädtern ein Bein zu stellen. Die beiden Kontingentstürmer Edgars Homjakovs und Ondrej Havlicek sind in den Top Ten der besten Oberliga Süd Scorer, Verteidiger Lukas Slavetinsky ist bisher der punktbeste Verteidiger der Liga. Beginn ist am Sonntag in Sonthofen um 18 Uhr.

Mit dem Erfolg am vergangenen Wochenende bei den Selber Wölfen und der Heimniederlage gegen DEL2-Absteiger Deggendorfer SC haben die EV Lindau Islanders bislang 22 Spieltage in der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd absolviert. Seit Ende September waren alle zwölf Klubs in einem Hin- und Rückspiel jeweils gegeneinander getreten. Vor Beginn der heißen Phase mit einer Einfachrunde gegen fünf Konkurrenten aus Südbayern rangieren die Islanders mit 31 Zählern auf den neunten Tabellenplatz – und somit punktgleich mit ihrem nächsten Gegner, dem ERC Bulls Sonthofen. Der gastiert am Freitag, 13. Dezember, um 19.30 Uhr beim „Blaulichttag“ in der Lindauer Eissportarena. An diesem Abend haben sämtliche Mitarbeiter von Rettungsdiensten aus der Inselstadt und dem gesamten Landkreis kostenfreien Eintritt. Am Sonntag, 15. Dezember, steht ein weiterer Prüfstein auf dem Programm: Dann beginnt bereits um 16.00 Uhr (live auf Sprade.tv) der Gastauftritt der Mannschaft von EVL-Coach Franz Sturm beim SC Riessersee.

Die nächste Gelegenheit, Zählbares auf der Habenseite zu verbuchen, bietet sich für die Islanders im Heimspiel am Freitag, 13. Dezember. Um 19.30 Uhr gastieren die Bulls aus Sonthofen in der Lindauer Eissportarena. Die haben nach ihren jüngsten Erfolgen zu Hause gegen die Selber Wölfe (7:3), die Starbulls Rosenheim (9:5) sowie dem 6:4 am Sonntag in Weiden mit drei Siegen in Folge Boden gutgemacht und sind dadurch punktemäßig mit den Islanders gleichgezogen (31).

 


Tags:
DEL2 OberligaSüd Spieltag Allgäu



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