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Panoramabild Pfronten
(Bildquelle: Pfronten Tourismus)
 
Ostallgäu - Pfronten
Mittwoch, 23. Dezember 2020

Pfrontener Outdoortag 2020 erstmals digital

Jedes Jahr werden Vermieter von Pfronten Tourismus im Rahmen des „Outdoortags“ über touristische Neuigkeiten und buchbare Erlebnisangebote informiert. Damit dies auch in Pandemiezeiten möglich bleibt, fand der Outdoortag in einem neuen Format statt. Ein Austausch über Tourismus in Coronazeiten, Mobilität und Infrastruktur vor Ort sowie geschlossene Freizeitanlagen, die bereit sind zum Öffnen. Da derzeit auf unmittelbare persönliche Begegnungen verzichtet werden muss, wurde in diesem Jahr digital in Dialog mit den Pfrontenern Gastgebern getreten. „Guter Austausch in einer nicht ganz einfachen Zeit“ sei laut Bürgermeister Alfons Haf, der mit der Begrüßung der Gäste startete, essenziell. In der darauffolgenden Online-Sitzung wurde auf das vergangene Tourismusjahr zurückgeblickt und ein Ausblick in das neue Jahr gewagt. Neben den drei Teamleitern von Pfronten Tourismus Julia Fricke, Julian Knacker und Marcella Sauer standen der Geschäftsführer der Allgäu GmbH Bernhard Joachim, Bürgermeister Alfons Haf, Abteilungsleitung der Freizeiteinrichtungen Bernd Trinkner und der Leiter der Ortsentwicklung Jan Schubert Rede und Antwort. Durch die Schließung der touristischen Unternehmen ist der Druck und der Wunsch nach konkreter Information in diesem Bereich nach wie vor sehr hoch.

Der Start in das Jahr war vielversprechend. Eine gute Buchungslage sowohl bei den Unterkünften als auch bei den Outdoorerlebnissen war ein guter Start in das neue Jahr. Mit dem ersten Lockdown kamen die ersten Veränderungen. Buchungen absagen, mit den Gästen in Kontakt bleiben und neue digitale Angebote schaffen, lautete die Devise. Mit inspirativen Inhalten auf Social Media und Webvorträgen anstatt des bestehenden Gästeprogramms wurden die Gäste auf dem Laufenden gehalten und inspiriert für den nächsten Urlaub, der „mit Abstand“ der Schönste wird. Pressemeldung Pfrontener Outdoortag erstmals digital Aus dem Bereich Content Marketing, Gastgeberservice und IT informierte Julian Knacker: Seit diesem Jahr werden von Pfronten Tourismus auch die Social Media Kanäle vom Skizentrum Pfronten und dem Alpenbad Pfronten gepflegt. Dank der Maßnahmen zur Suchmaschinen Optimierung der Homepage kann Pfronten auch im allgäuweiten Vergleich mit sehr guter Sichtbarkeit bei den relevanten Suchwörtern punkten. Des Weiteren wurde zur besseren Information der Gäste und Einheimischen ein Push-Nachrichtendienst eingeführt, der in regelmäßigen Abständen über touristisch relevante Inhalte informiert. Für 2021 ist die Umsetzung eines Allgäu übergreifenden Chatbots auf der Homepage geplant, der die Fragen der Nutzer spezifisch beantworten kann.

Aus der Produktentwicklung informierte Julia Fricke über erfolgreiche Premieren und altbekannte Bestseller. Mit der Alpenüberquerung von Pfronten nach Meran, dem Trailrunning Camp und der Outdoor Rallye wurden 2020 neue Erlebnisse geschaffen, die wegen ihrer sehr guten Resonanz auch im Jahr 2021 wieder angeboten werden. Vor allem Familienerlebnisse wie die Bachbettsafari, die Besichtigung der Steinkugelmühle aber auch Achtsamkeitsangebote wie „Yoga am Berg“ und „BaumArt“waren in diesem Jahr sehr gut gebucht und mussten teilweise um Zusatztermine ergänzt werden. Für die Wintersaison 2021 sind Highlights, wie die Schneeschuhdurchquerung und das Schneeschuhfestival geplant, deren Durchführung abhängig von der weiteren Entwicklung der momentanen Lage ist.

Aus dem Bereich Marketing und Gästeservice informierte Marcella Sauer, dass der Gästeservice zwischen Weihnachten und Neujahr telefonisch und per Mail erreichbar ist. Der Vorsatz „In Kontakt bleiben“ wurde durch regelmäßige Pressemittelungen und Anzeigen umgesetzt, um Pfronten weiterhin im Gespräch bleiben zu lassen und eine Inspirationsquelle für den nächsten Urlaub zu schaffen.

Über den Sachstand Mobilität informierte Jan Schubert aus der Ortsentwicklung. Im nächsten Jahr wird eine grenzüberschreitende Mobilitätsanalyse neue Angebote zwischen Bad Hindelang – Tannheimer Tal und Pfronten entwickeln. Außerdem wird ein Bürgerbus konzipiert. Ein weiteres mit Mitteln Pressemeldung Pfrontener Outdoortag erstmals digital der europäischen Union gefördertes Projekt hat die Attraktivierung der Regionaleisenbahnen zum Ziel. Der Bahnhof Pfronten-Steinach mit Umfeld wird zum zentralen Umsteigepunkt auch zwischen verschiedenen Verkehrsträgern. Ein neuer Stundentakt nach Reutte bietet attraktive Bahnanschlüsse bis nach München. MTB-Wege werden neu beschildert und in ein allgäu- und tirolweites Projekt einbezogen. Eine Machbarkeitsstudie optimiert den Verlauf des Maximilianswegs, der zwischen Lindau und Königssee durch Pfronten führt. Ein weiterer Fernwanderweg könnte Pfronten mit Imst verbinden, auch hierzu wird die Marktfähigkeit in einem gemeinsamen Projekt von 5 Tourismusverbänden geprüft. Die Veranstaltungsplanung für 2021 läuft in der Erwartung und Zuversicht, im nächsten Jahr wieder größere Veranstaltungen durchführen zu können. Auf etwaige Änderungen im Hinblick auf das Infektionsgeschehen werde dann individuell reagiert. Ebenfalls für das neue Jahr vorgesehen ist der Abschluss der Planungsphase des Kurparks, der als Ort der Ruhe mit den zentralen Elementen Wasser und Bäume fungieren soll. Für einen Ansturm auf die Loipen im Winter sei man vorbereitet. Entsprechende Ergänzungen in der Loipenpräparation sind im Falle einer Überlastung gewährleistet.

Bernd Trinkner informierte über den Sachstand der Freizeiteinrichtungen. Er wies darauf hin, dass die Pisten derzeit geschlossen seien und demnach keine Sicherheit auf den Flächen im Skizentrum für Wintersportler gewährleistet werden könne. Er appellierte an die Vernunft des Einzelnen, die Pisten zu meiden. Auch im Alpenbad werden notwendige und weitere Sanierungsmaßnahmen, wie ein rutschfester Treppenbelag, derzeit durchgeführt. Die Freizeitanlagen seien jederzeit bereit zu öffnen, sobald dies wieder möglich ist.

In einer abschließenden Fragerunde stellte sich Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, den Fragen der Vermieter. Seine Antworten zu Tourismus in Coronazeiten standen alle unter der Prämisse der Bundesbeschlüsse. Es gelte zuhause zu bleiben und keine touristischen Reisen zu unternehmen, um gemeinsam den Inzidenzwert zu senken und so bald wie möglich wieder Gäste im Allgäu begrüßen zu können. Weiterhin betont er, dass eine Wiedereröffnung gut vorbereitet sein müsse. Bestehende Hygienekonzepte sollten nochmal geprüft und gegebenenfalls nachgebessert werden um einen Pressemeldung Pfrontener Outdoortag erstmals digital sicheren Urlaub im Allgäu zu bieten. Vorsicht sei geboten bei Übernachtungsanfragen aus beruflichen Gründen. Dies sei generell erlaubt, sollte aber mit entsprechenden Nachweisen des Arbeitgebers glaubhaft gemacht werden. Gerade im Allgäu werden derzeit mehrere solcher Fälle geprüft und häufig als „Vorwand entlarvt“.


Tags:
Allgäu Outdoor Tourismus Digital


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