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Yannik Bischof, Ingrid Fischer, Hans Soul und Annika Hansen
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Oberallgäu - Sonthofen
Freitag, 31. August 2018

Ab sofort Handyparken in Sonthofen möglich

Am Donnerstag Vormittag trafen sich um 10.00 Uhr im Rathaus Sonthofen die Firmen Yellowbrick und Flowbird mit Ingrid Fischer (3. Bürgermeisterin) und Hans Soul (Fachbereichsleiter für Organisation der Schulbusaufsicht und der Schulbusbegleiter). Grund dafür, war die Eröffnung des digitalen Parkens in Sonthofen. In den letzten Tagen wurden für knapp 1.700 Euro 30 neue Parkautomaten in ganz Sonthofen aufgestellt mit diesen Yellowbrick in Zusammarbeit mit Flowbird das Handyparken möglich gemacht hat.

Ab sofort können nun die Autofahrer in Sonthofen ihren Parkschein mit dem Handy lösen und die Parkgebühren digital zahlen. Der mühsame Gang zum Parkscheinautomaten und auch die oft erfolglose Suche nach dem nötigen bzw. passenden Kleingeld entfallen.

"Man kann sich nicht mehr vor der Modernisierung verschließen." Mit diesem Satz beginnt Ingrid Fischer die Zusammenkunft und stellt damit sofort klar, dass das Handyparken für die Stadt Sonthofen ein Schritt in Richtung Zukunft ist. Mit Yellowbrick bleiben Handyparker immer flexibel und müssen bei Ihrem Stadtbummel oder Termin nicht auf die Uhr gucken. Denn durch die "Start-Stoppfunktion" der App von Yellowbrick wird der Parkvorgang erst nach Rückkehr zum Auto gestoppt. So verringert sich die Wahrscheinlichkeit, ein Knöllchen zu bekommen immens.

Auch die häufige "Überzahlung" oder auch "Unterzahlung" gehört nun der Vergangenheit an, da die Abrechnung der Parkgebühren minutengenau erfolgt. Möglich ist das Handyparken in Sonthofen auf allen städtischen, gebührenpflichtigen Parkplätzen auf der Straße, zusätzlich auf den privat bewirtschafteten Parkplätzen am Wonnemar, an der Blank Arena sowie bald auch am Gesundheitseck.

Annika Hansen (Marketing und Sales Managerin von Yellowbrick) erklärte gemeinsam mit Yannik Bischof (Vertrieb von Flowbird) wie das Handyparken funktioniert. Der erste Schritt ist das registrieren auf der Website von Yellowbrick als Handyparker. Dort kann angegeben werden ob per Kreditkarte oder Sepalastschrift das Parkticket bezahlt werden möchte. Als nächstes wird die App herunter geladen und sich mit den Kundendaten angemeldet. Dabei wird das Kfz-Kennzeichen des Fahrzeugs das geparkt wird hinterlegt. Dann kann sofort geparkt werden.

Per GPS-Ortung schlägt die App die umliegenden Handyparkzonen vor, sodass der Handyparker die passende Zone auswählt oder alternativ den sechsstelligen Zonencode manuell eingibt. Wer das möchte, kann auch den Standort manuell eingegeben. Nach einem kurzen Klick auf den "Start-Button" läuft der Parkvorgang und der Nutzer muss sich keine Gedanken mehr um ein zu kurz oder zu lang gelöstes Parkticket machen. Gestoppt wird erst bei der Rückkehr zum Auto. Der Download der App ist kostenlos. Einmal monatlich erhält der Handyparker dann eine Abrechnung per E-Mail mit einer detaillierten Übersicht aller Transaktionen. Bezahlt wird erst am Monatsende.

Sobald eine Person sich bei Yellowbrick registriert hat bekommt sie eine Anleitung sowie auch eine Plakette zugesendet, die hinter die Windschutzscheibe gelegt werden kann. Das ist für die zuständige Parkraumüberwachung eine Erkennungshilfe, dass hier ein Yellowbrick-Nutzer steht. Der digitale Parkschein wird von den Kontrolleuren dann anhand des Kennzeichens kontrolliert.

Für die Nutzung dieses Service bezahlt man einen Aufschlag von 25 Cent pro Parkvorgang. Allerdings ist es auch möglich einen Premium Tarif zu nutzen der 50 Cent pro Woche kostet. Das Parken selbst kostet in allen verfügbaren Zonen für 2 Minuten 5 Cent. Jedes weitere Auto das registriert wird kostet einmalig 5 Euro. Der angelegte Account kann von mehreren Personen genutzt werden. Das einzige was in der App noch nicht eingerichtet wurde, aber in den nächsten Wochen noch folgen soll, ist eine Erinnerung an den Nutzer dass der Parkschein der gelöst wurde gerade abläuft, wenn man noch nicht in der gebuchten Zeit zum Auto zurück gekehrt ist.

Beachtet werden sollte dabei auch, dass die Stadt Sonthofen einsehen kann welches Kennzeichen in einer bestimmten Zone parkt oder geparkt hat. Denn wenn eine Person in einer Parkzone steht, wo das Parken begrenzt ist, kann auch mit dem digitalen Parkticket von Yellowbrick das Ticket nicht überzogen werden, selbst dann nicht wenn man ein Neues löst.

Im gesamten Allgäu ist Sonthofen die erste Stadt in der das Handyparken möglich ist und ist somit Vorreiter was das digitale Parken betrifft. Die Stadt Sonthofen erhält 100 % der Parkeinnahmen und muss keinen Abschlag an die Firma Yellowbrick bezahlen. Hans Soul ist laut Annika Hansen derjenige der das Handyparken in Sonthofen ins Rollen gebracht hat. Er betonte positiv, dass Yellowbrick die einzige Firma wäre die gegenüber den Städten - die Ihre Leistungen in Anspruch nehmen - die Zahlen offen legt, was Einnahmen und Ausgaben angeht. Außerdem ausschlaggebend für seine Entscheidung Yellowbrick mit diesem Auftrag zu betrauen war, dass die neuen Parkscheinautomaten solarbetrieben sind und für den Winter in Sonthofen getestet wurden.


Tags:
Handy Parken digital Sonthofen


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