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Das Gespräch mit der Leitung des städtischen Gesundheitsamts sowie den vielen kurzfristig aushelfenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchten Oberbürgermeister Manfred Schilder und Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek in den vergangenen Tagen. Die beiden trafen sich mit der Leiterin Dr. Daniela Schönhals sowie dem Referenten für öffentliche Sicherheit und Ordnung Thomas Schuhmaier vor Ort in der Buxacher Straße. Zum einen interessierten sich Schilder und Holetschek für die alltäglichen Herausforderungen wie Kontaktnachverfolgung, Schnelltests und Laborkapazitäten während der Pandemie, zum anderen für die Stellschrauben, an denen noch gedreht werden könne, um die Situation in Memmingen einigermaßen im Griff zu haben. Unterstützung durch Bundeswehr „Das Team des Gesundheitsamtes arbeitet derzeit sieben Tage die Woche. Trotz personeller Unterstützung durch die Stadtverwaltung sowie der Bundeswehr arbeiten Sie am Limit “, gibt Schönhals Auskunft. Derzeit sind pro positivem Fall durchschnittlich 20 bis 30 Kontaktpersonen, in manchen Fällen auch deutlich mehr, zu ermitteln und zu verständigen. Im Frühling waren es aufgrund der Ausgangssperre weniger Kontaktpersonen pro Indexfall. „Ohne die Unterstützungskräfte wäre das schon lange nicht mehr leistbar, so die Gesundheitsamtsleiterin. Dass die Anzahl der an COVID-19 Erkrankten deutlich sinke, sei momentan nicht abzusehen. Trotz aller Maßnahmen pendle sich die Zahl seit längerem auf konstant hohem Niveau ein. Den Platzmangel entschärfen Oberbürgermeister Manfred Schilder und Staatssekretär Klaus Holetschek konnten anschließend die bestehenden und die zusätzlich angemieteten Räumlichkeiten besichtigen. „Wir möchten uns bei allen bedanken, die hier kurzfristig eingesprungenen sind und den Kampf gegen das Virus mit ihrer Arbeit unterstützen", betonten Oberbürgermeister Manfred Schilder und Staatssekretär Klaus Holetschek. Die beiden erkundigten sich außerdem bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Reaktionen in der Bevölkerung. Insgesamt habe man festgestellt, dass die Stimmen derer, die die gebotenen Maßnahmen als übertrieben erachten, zwar nicht deutlich mehr würden, aber dafür lauter. „Die Betroffenen machen bei der Benennung von Kontaktpersonen überwiegend gut mit. Die Akzeptanz der Quarantänemaßnahmen lässt jedoch nach“, so Schönhals. Holetschek: „Um die Pandemie einzudämmen, kommt es weiter auf jeden Einzelnen an. Mit Verständnis füreinander und Rücksicht im Umgang miteinander“. Ein wichtiger Schritt, die Arbeit des Gesundheitsamts zu erleichtern, sind ab sofort weitere Räume, die mit Bürocontainern auf dem Parkplatz neben dem Amt realisiert werden konnten. Mit zusätzlichem Platz und weiterem Personal zur Kontaktverfolgung soll dem Virus weiterhin Einhalt geboten werden. Eine Entspannung der Lage zeichnet sich derzeit nicht ab, so die Gesundheitsamtsleiterin.
(Bildquelle: Manuela Frieß - Pressestelle der Stadt Memmingen)
 
Memmingen
Montag, 16. November 2020

Platzsituation im Gesundheitsamt wird verbessert

Das Gespräch mit der Leitung des städtischen Gesundheitsamts sowie den vielen kurzfristig aushelfenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchten Oberbürgermeister Manfred Schilder und Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek in den vergangenen Tagen.

Die beiden trafen sich mit der Leiterin Dr. Daniela Schönhals sowie dem Referenten für öffentliche Sicherheit und Ordnung Thomas Schuhmaier vor Ort in der Buxacher Straße. Zum einen interessierten sich Schilder und Holetschek für die alltäglichen Herausforderungen wie Kontaktnachverfolgung, Schnelltests und Laborkapazitäten während der Pandemie, zum anderen für die Stellschrauben, an denen noch gedreht werden könne, um die Situation in Memmingen einigermaßen im Griff zu haben.

Unterstützung durch Bundeswehr

„Das Team des Gesundheitsamtes arbeitet derzeit sieben Tage die Woche. Trotz personeller Unterstützung durch die Stadtverwaltung sowie der Bundeswehr arbeiten Sie am Limit “, gibt Schönhals Auskunft. Derzeit sind pro positivem Fall durchschnittlich 20 bis 30 Kontaktpersonen, in manchen Fällen auch deutlich mehr, zu ermitteln und zu verständigen. Im Frühling waren es aufgrund der Ausgangssperre weniger Kontaktpersonen pro Indexfall. „Ohne die Unterstützungskräfte wäre das schon lange nicht mehr leistbar, so die Gesundheitsamtsleiterin. Dass die Anzahl der an COVID-19 Erkrankten deutlich sinke, sei momentan nicht abzusehen. Trotz aller Maßnahmen pendle sich die Zahl seit längerem auf konstant hohem Niveau ein.

Den Platzmangel entschärfen

Oberbürgermeister Manfred Schilder und Staatssekretär Klaus Holetschek konnten anschließend die bestehenden und die zusätzlich angemieteten Räumlichkeiten besichtigen. „Wir möchten uns bei allen bedanken, die hier kurzfristig eingesprungenen sind und den Kampf gegen das Virus mit ihrer Arbeit unterstützen", betonten Oberbürgermeister Manfred Schilder und Staatssekretär Klaus Holetschek. Die beiden erkundigten sich außerdem bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Reaktionen in der Bevölkerung. Insgesamt habe man festgestellt, dass die Stimmen derer, die die gebotenen Maßnahmen als übertrieben erachten, zwar nicht deutlich mehr würden, aber dafür lauter. „Die Betroffenen machen bei der Benennung von Kontaktpersonen überwiegend gut mit. Die Akzeptanz der Quarantänemaßnahmen lässt jedoch nach“, so Schönhals. Holetschek: „Um die Pandemie einzudämmen, kommt es weiter auf jeden Einzelnen an. Mit Verständnis füreinander und Rücksicht im Umgang miteinander“.

Ein wichtiger Schritt, die Arbeit des Gesundheitsamts zu erleichtern, sind ab sofort weitere Räume, die mit Bürocontainern auf dem Parkplatz neben dem Amt realisiert werden konnten. Mit zusätzlichem Platz und weiterem Personal zur Kontaktverfolgung soll dem Virus weiterhin Einhalt geboten werden. Eine Entspannung der Lage zeichnet sich derzeit nicht ab, so die Gesundheitsamtsleiterin.


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Platz Gesundheitsamt Staatssektretär Gespräch


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