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ESV Kaufbeuren
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Kaufbeuren
Montag, 27. März 2017

Entscheidung auf Dienstag vertagt

Am heutigen Sonntag standen sich der ESV Kaufbeuren und die Dresdner Eislöwen zu Spiel 6 des Viertelfinals gegenüber. In einem wahren Krimi gewannen die Gäste vor ausverkauftem Haus mit 4:3 und erzwangen damit das alles entscheidende Spiel 7 am Dienstag in Dresden.

Vor voller Hütte starteten die Hausherren einmal mehr wie die Feuerwehr, doch ließen sie die Präzision im Abschluss vermissen. So spielte man sich immer wieder gut in Szene, scheiterte aber an Kevin Nastiuk. Auf der Gegenseite hielt Stefan Vajs seinen Kasten sauber. Da beide Teams auch ihre Überzahlspiele nicht nutzten, ging es torlos in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt sollte es schnell gehen. Im ersten Angriff landete der Puck bei Teemu Rinkinen, der über die Schultern von Vajs den Bann brach und nach nur 13 Sekunden zum 0:1 traf. Daraufhin hatten die Sachsen das Momentum und verpassten es in Überzahl zu erhöhen, als sich Vajs im letzten Moment mit dem Rücken auf den Puck warf. Nach dieser Unterzahl stabilisierten sich die Hausherren und Joona Karevaara bot ein Kabinettstückchen. Er umspielte Nastiuk und legte den Puck zum 1:1 hinter die Linie. Die Eislöwen fanden aber auch wieder eine Antwort und gingen in der 32. Minute erneut in Führung. Sacher zog verdeckt von der Blauen mit einem Handgelenkschuss ab und traf zum 2:1. Die Rot-Gelben sollten auch hier wieder eine Antwort finden. In Überzahl war es erneut Karevaara, der für seine Farben traf. Mit einem Schlagschuss überwand er Nastiuk zum 2:2. Das Stadion wurde kurz darauf zu einem Tollhaus. Max Schmidle konnte sich vor Nastiuk spielen, verzögerte und schob mit der Rückhand zur viel umjubelten Führung ein. In der Folge sollte kein Tor mehr fallen, so dass es mit diesem 3:2 ins letzte Drittel ging.

Kaufbeuren verpasste es in Überzahl, die Führung auszubauen. Dies bot Dresden die Chance auf den Ausgleich. In der 48. Minute fiel ein Abpraller direkt auf Rene Kramers Schläger, der sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ. Das Spiel war auf des Messers Schneide und trotz guter Chancen des ESV machten die Eislöwen das Tor. Nach einem Konter legte Dresden die Scheibe mit einem satten Pass vors Tor, in welches Rinkinen die Scheibe ableckte. Die Hausherren versuchten nochmals alles und rannten an, doch entweder rettete Nastiuk und das Gestänge in höchster Not oder die Jungs von Andi Brockmann verpassten das Tor nur knapp. So nutzte auch eine Herausnahme von Stefan Vajs nichts mehr. Somit kommt es am kommenden Dienstag um 19.30 Uhr zum finalen Showdown in Dresden.

Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Bill Stewart von einem guten ersten Drittel, da man mit einem 0:0 herauskam. Im zweiten Drittel habe man mit Schnelligkeit gespielt und das Momentum an Kaufbeuren gegeben, aber sein Team habe Charakter gezeigt und einen sehr guten Nastiuk gehabt.
Andreas Brockmann sprach von einem sehr guten Gegner, jedes Spiel sei sehr eng. Man habe die Chancen gehabt, aber das seien eben PlayOffs. „Die Jungs haben alles probiert, ich kann ihnen absolut keinen Vorwurf machen", so Brockmann. „Siebtes Spiel, Chancen sind 50:50. Wir müssen positiv rausgehen und die Spieler dürfen jetzt nicht enttäuscht sein", so der Trainer weiter. Zum Abschluss zitierte er Stewart: „Wir atmen noch!"

Tore: 0:1 (21.) Rinkinen (Rajala, Grafenthin), 1:1 (27.) Karevaara (Blomqvist, Pfaffengut), 1:2 (32.) Sacher (Rinkinen, Rajala), 2:2 (35.) Karevaara (Blomqvist, Gracel), 3:2 (36.) Schmidle (Fröhlich, Laaksonen), 3:3 (48.) Kramer (Grafenthin), 3:4 (55.) Rinkinen

Aufstellung:
Vajs; Henne
Woidtke (A) – Schütz
Ketterer – Pfaffengut
Haase – Pozivil
Karevaara (A) – Gracel – Blomqvist
Fröhlich – Laaksonen – Schmidle (C)
Kiefersauer – Schäffler – Szwez
Oppolzer – Thomas – Wolter

Strafen: 12 – 18
Schiedsrichter: Vogl – Gaube, Komorek
Zuschauer:2.600 (ausverkauft)


Tags:
esvk del2 eishockey playoffs


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