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ESV Kaufbeuren
(Bildquelle: ESVK)
 
Kaufbeuren
Donnerstag, 31. Dezember 2015

ESV Kaufbeuren verliert letztes Auswärtsspiel in Bremerhaven

Am Tag vor Silvester mussten die Kaufbeurer Joker die längste Auswärtsreise der Saison nach Bremerhaven antreten. Nach langer Busfahrt begannen die Joker eigentlich vielversprechend, als Max Schmidle bereits nach 30 Sekunden frei zum Schuß kam, was allerdings eine sichere Beute von Bremerhavens Torhüter Jerry Kuhn war. Auf der Gegenseite versuchte es David Zucker auf Seiten der Pinguins mit der Rückhand, doch Marc-Michael Henne, der heute von Beginn an zum Einsatz kam, hatte damit keine Probleme. In der siebten Spielminute jubelten die heimischen Fans bereits, als der Puck im Netz zappelte.

Doch die Unparteiischen ließen den Treffer zu recht nicht gelten, da Bremerhavens Owens unmittelbar zuvor einen Stock-Check begangen hatte. Als Max Schmidle nach 90 Sekunden Powerplay unter diskussionswürdigen Umständen auf die Strafbank verwiesen wurde, hatten beide Teams wieder gleich viele Spieler zur Verfügung. Doch vom größeren Platz auf dem Eis profitieren anscheinend die Gastgeber. Nach einem Konter gelang Verteidiger Gabe Guentzel der Führungstreffer beinahe aus heiterem Himmel. Doch die Joker ließen nicht nach und hätten im Gegenzug beinahe über den Ausgleich jubeln dürfen. Bei zwei unmittelbar in Folge ausgesprochenen Strafzeiten für die Pinguins konnten die Joker leider Ihre Powerplaykrankheit nicht überwinden. Lediglich eine Riesenchance durch Michael Baindl, die Bremerhavens Goalie Kuhn hervorragend parierte, sprang dabei heraus. Nach fünfzehn gespielten Minuten brannte es vor dem Tor von Henne lichterloh. Doch mit Glück und Geschick konnte der zweite Bremerhavener Treffer zunächst verhindert werden. Gut eine Minute später war es dann allerdings doch so weit. Nachdem Marian Dejdar ungestört um den Kaufbeurer Kasten kurven durfte, bediente dieser Jordan Owens, der Marc-Michael Henne im Tor beim 2:0 keine Chance ließ. Gegen Ende des Drittels hätte durchaus auch der Anschlusstreffer für die Joker fallen können. Bei guten Chancen von Schmidpeter, Schmidle und Menge bewies abermals Kuhn im Tor seine ganze Klasse.

Im zweiten Drittel dauerte es keine Minute, ehe die Joker durch Fabio Wagner eine Strafzeit kassierten. Diese Möglichkeit ließen sich die Pinguins in Person von Jan Kopecky, der leider viel zu spät angegriffen wurde, mit dem 3:0 nicht nehmen. Nur eine Minute später hätte Max Schmidle eigentlich den Anschlusstreffer besorgen müssen. Doch das Bremerhavener Tor schien wie vernagelt. Und da passt es ins Bild, dass auf der Gegenseite ein Schuss von Cody Lampl, der eigentlich klar am Tor vorbei gegangen wäre, am Schlittschuh von Mitch Versteeg landete und von da unhaltbar im Kaufbeurer Kasten zum 4:0 einschlug. Auch in der Folge waren die Gastgeber überlegen, verpassten zunächst aber weitere Treffer. Nach einem zwei auf eins Konter hatte Patrick Klöpper allerdings keine Mühe, um auf 5:0 zu erhöhen. Damit beendete er auch den Arbeitstag von Marc-Michael Henne vorzeitig. Für ihn rückte Stefan Vajs zwischen die Pfosten, der auch gleich unter Beschuss geriet. Zunächst konnte der Goalie einige Chancen der Pinguins parieren. Als sich jedoch Ex-Joker Steve Slaton durchtankte und sein Hammer zum 6:0 einschlug, war auch Vajs zum ersten Mal geschlagen. Praktisch im Gegenzug betrieb Josh Burnell mit dem Treffer zum 6:1 ein wenig Ergebniskosmetik. Wenige Sekunden vor der zweiten Drittelpause konnte sich David Stieler beim 7:1 quasi die Ecke aussuchen.

Im letzten Abschnitt nahmen die Gastgeber ein wenig den Fuß vom Gas. Die Joker konnten sich die eine oder andere richtig gute Chance durch St. Jacques und Burnell erarbeiten. Innerhalb von gut einer Minute gestalteten die Joker durch Daniel Menge und Marc Schmidpeter das Ergebnis mit ihren Toren zum 7:3 wieder einigermaßen erträglich. In der ausverkauften Bremerhavener Eishalle machten die gut 50 mitgereisten ESVK-Fans hervorragende Stimmung , skandierten immer wieder  lautstark „wir sind alle Eishockeyfans“, tanzten Polonäse durch das Stadion und sorgten somit für beste Eishockey- und Partystimmung.

In der anschließenden Pressekonferenz erkannte Mike Muller den verdienten Sieg der Gastgeber neidlos an. Im ersten Drittel lag der Unterschied beider Teams in der Chancenverwertung, wogegen seine Mannschaft im zweiten Drittel zu viele Fehler gemacht und dem Gegner viel zu viel Platz gelassen hatte.

Bremerhavens Trainer Benoit Doucet war stolz auf seine Mannschaft und sah ebenfalls einen ausgeglichenen ersten Abschnitt. Nach der hohen Führung schonte er den einen oder anderen angeschlagenen Spieler für die kommenden Aufgaben.


Tags:
sport ESVK niederlage eishockey


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