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Sendung: Guten Abend Allgäu
 
 
Die Polizei konnte die Jugendlichen nun ermitteln
(Bildquelle: Bundespolizei)
 
Bodensee
Donnerstag, 15. Dezember 2016

Über 50 Straftaten im gesamten Bodenseekreis aufgeklärt

Über 50 Straftaten im gesamten Bodenseekreis konnten Beamte des Polizeipostens Friedrichshafen-Altstadt  dieser Tage nach intensiven Ermittlungen klären und eine Gruppe von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden als Tatverdächtige überführen. In der Nacht zum 11. Oktober dieses Jahres waren im Bereich "Hinterer Hafen" in Friedrichshafen  vier und nur zwei Tage später sechs 
weitere Pkw-Aufbrüche von zunächst unbekannten Tätern begangen worden. Ihnen wurden ferner der Versuch, in der gleichen Nacht  zwei Reisebusse aufzubrechen, und das gewaltsame Eindringen in das Vereinsheim des Ruderclubs durch eine zuvor eingeworfenes Fenster zugerechnet, wo sie eine Geldkassette entwendeten. Zur Klärung dieser 
Straftatenserie richtete das Polizeirevier eine Ermittlungsgruppe ein.



Bei allen Pkw-Aufbrüchen hatten die Täter mit Steinen oder anderen Gegenständen jeweils eine Seitenscheibe zertrümmert, um ins Fahrzeuginnere zu gelangen, das sie dann gezielt nach Diebesgut durchwühlten. Dabei fielen ihnen Zigaretten, Sonnenbrillen, Tablets, 
Handys sowie Werkzeug und andere Kleinteile im Gesamtwert von rund 3.000 Euro in die Hände. Aufgrund des Hinweises eines Zeugen richteten sich die ersten Ermittlungen gegen mehrere Kinder, 
Jugendliche und Heranwachsende, denen alsbald nicht nur Diebstahlsdelikte, sondern auch Sachbeschädigungen im ganzen Kreisgebiet vorgeworfen wurden. Bei den weiteren Nachforschungen kristallisierte  sich eine Gruppe von zwei 13- Jährigen sowie vier 
Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren und zwei 19-Jährigen heraus, die in wechselnder Besetzung unterwegs waren, um Straftaten zu begehen.

Das Diebesgut wurde von den Tatverdächtigen, denen zwischenzeitlich 52 Straftaten nachgewiesen werden konnten, entweder selbst genutzt oder verkauft. Durch die Begehung dieser Taten 
entstand ein Sachschaden von ca. 13.000 Euro. Ein Großteil der Delikte wurde von den Beschuldigten gegenüber der Polizei eingeräumt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz  hat das zuständige Amtsgericht gegen zwei Jugendliche und einen 19-Jährigen die 
Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen der Polizei, die davon ausgeht, dass die mutmaßlichen Täter noch für weitere Straftaten in Betracht kommen, dauern an.


Tags:
Straftaten Jugendliche Polizei Geständnisse


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