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Symbolbild Senior
(Bildquelle: Pixabay)
 
Allgäu
Montag, 27. August 2018

Bis ins hohe Alter zuhause leben

Technische Entwicklungen geben Sicherheit im eigenen Heim

Die meisten Senioren wünschen sich, bis ins hohe Alter hinein selbstständig in den vertrauten eigenen vier Wänden zu leben. Um sich dabei sicher zu fühlen, setzen immer mehr ältere Menschen auf leicht zu bedienende und äußerst effiziente technische Hilfssysteme, wie etwa Hausnotrufsysteme oder Funk-Fallsensoren. Die Johanniter versorgen Interessenten auf Wunsch bereits seit Jahren mit derlei Geräten. Um Unsicherheiten und Berührungsängste abzubauen, legen sie dabei großen Wert auf eine intensive Beratung und Begleitung ihrer Kunden.

 

Bei den erwähnten Hausnotrufsystemen genügt ein Knopfdruck und schon ist Hilfe zur Stelle - rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. „Wir bieten diesen Service bereits seit mehr als 30 Jahren an. Unser `Knopf für alle Fälle´ wird deutschlandweit von rund 130.000 Menschen genutzt“, berichtet Philipp Tschugg, Hausnotruf-Experte der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Allgäu. Er erklärt: „Der Hausnotruf ist ganz einfach zu handhaben. Das Hausnotrufgerät wird an eine ganz normale Telefonbuchse angeschlossen und ist mit einem Sender verbunden. Dieser kann als Kette, Armband, Armbanduhr oder als Clip getragen werden. Bei bestimmten Modellen kann der Alarm per Ziehen an einer Schnur ausgelöst werden. Im Fall eines Notfalls, wenn der Teilnehmer sich nicht wohl fühlt oder gestürzt ist, muss er oder sie nur schnell den Knopf bedienen. Innerhalb von Sekunden wird dann über eine (vorab unkompliziert von einem Mitarbeiter im Haus installierte) Basisstation mit Freisprech-Einrichtung eine Verbindung zur zuständigen Hausnotruf-Zentrale aufgebaut. Der Betroffene hat so innerhalb kürzester Zeit einen kompetenten Ansprechpartner, der alle weiteren Schritte in die Wege leiten kann.“ 

Ganz wichtig dabei ist: Die Freisprecheinrichtung ist so empfindlich, dass der Benutzer sich nicht einmal im selben Raum wie diese befinden muss, um gehört zu werden. Und selbst wenn überhaupt kein sprachlicher Kontakt möglich sein sollte, erreicht das Signal sofort die Zentrale. Der Mitarbeiter dort sieht auf dem Bildschirm, wer den Alarm ausgelöst hat, wo der Teilnehmer wohnt, welche Personen zu benachrichtigen sind, welche Vorerkrankungen vorliegen und kann umgehend Hilfe auf den Weg schicken. 

„Viele ältere Menschen beunruhigt die Vorstellung, in der eigenen Wohnung zu stürzen und keine Hilfe holen zu können“, weiß Philipp Tschugg. „Ihnen und auch den Angehörigen schenkt ein Hausnotrufgerät die Sicherheit, dass im Fall eines Falles schnell professionelle Hilfe kommt. Doch nicht vor allen Gefahren schützt ein Hausnotrufgerät. Deshalb haben die Johanniter weitere Geräte in ihr Sortiment aufgenommen, wie z. B. den Funk-Fallsensor. Dieser löst einen Alarm aus, wenn der Benutzer stürzt und während eines voreingestellten Zeitraums bewegungslos liegen bleibt. Wer sich hingegen vor unerwünschtem Besuch schützen will, der kann an Türen und Fenstern einen Funkbewegungsmelder installieren lassen. „Wir bieten außerdem Funksensoren an, die Alarm bei starkem Temperaturanstieg auslösen. Auch ein Rauchmelder in dem ein Funksensor eingebaut ist, kann bei uns erworben werden“, so Philipp Tschugg.(pm)

Alle Zusatzgeräte der Johanniter sind mit dem Hausnotrufgerät verbunden, das heißt, löst eines dieser Geräte Alarm aus, wird eine Verbindung zur Hausnotrufzentrale der Johanniter hergestellt. Dort nehmen ausgebildete Mitarbeiter den Hilferuf entgegen und veranlassen sofort, dass die betroffene Person Hilfe bekommt. 

Übrigens: Die Kosten für den Notruf-Service in der eigenen Wohnung können von der Lohnsteuer abgesetzt werden. Auch eine Nutzung im Seniorenheim oder im betreuten Wohnen wirkt sich steuermindernd aus. 


Tags:
Senioren Alter Zuhause Notfallknopf



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