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Mindestens 12 deutsche Soldaten bei Bombenanschlag in Mali verletzt
Berlin (dpa) - Bei dem Bombenanschlag auf eine Bundeswehr-Patrouille im westafrikanischen Mali sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mindestens zwölf deutsche Soldaten verletzt worden. Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr informierte am Freitag zudem die Obleute im Verteidigungsausschuss darüber, dass ein weiterer UN-Soldat einer anderen Nation verletzt worden sei. Die verletzten Deutschen waren demnach in einem stabilen Zustand und wurden behandelt.
 
Symbolbild
(Bildquelle: AllgäuHIT | Christian Veit)
 
Ostallgäu - Pfronten
Mittwoch, 5. Mai 2021

Falscher Bankmitarbeiter ergaunert knapp 5.000 Euro

In Pfronten kam es zu einem Betrug, bei dem der Geschädigte 4.900 Euro verloren hat. Die Betrüger geben sich als falsche Bankmitarbeiter aus.

Bereits am Freitagabend hatte ein 41-jähriger Mann aus Pfronten einen Anruf, angeblich von seiner Hausbank, erhalten.

Betrüger hätten sein Bankkonto ausspioniert und gerade eine Überweisung in Höhe von 4.900 Euro durchführen wollen. Um die Überweisung zu stoppen, sollte der Mann die TAN durchgeben, die er auf sein Mobiltelefon bekam. Der Bankkunde dachte wirklich, dass er mit einem Bankmitarbeiter sprach und gab die TAN telefonisch an den Anrufer durch.

Die Masche ist der Polizei bekannt. Mit dieser und ähnlichen Betrugsmaschen erlangten Anrufbetrüger im Bereich des PP Schwaben Süd/West im ersten Quartal des Jahres bereits in rund 20 erfolgreichen Fällen etwa 500.000 Euro.

Das rät die Polizei:

• Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten heraus.
• Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Wenn Sie merken, dass Sie betroffen sind:
• Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet. Ändern Sie über einen zweiten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter, insbesondere Ihres homebankings.
• Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen.
• Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können.
• Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch wenn Sie den Betrug durchschauten und es beim Versuch blieb.

• Bitte sprechen Sie auch mit Verwandten, Bekannten und Ihren Nachbarn über die Betrugsmasche!

Überweisung konnte nicht mehr gestoppt werden

Nachdem der 41-Jährige die TAN an den Anrufer herausgegeben hatte, bekam er Zweifel und beendete sofort das Gespräch. Im Anschluss rief er bei der Hotline seiner Bank an, die sofort sein Konto sperren konnten. Allerdings waren da die 4.900 Euro bereits überwiesen und konnten von der Bank auch nicht mehr storniert werden. Wie die unbekannten Täter Zugang zum Onlinebanking des Geschädigten bekamen, ist bislang nicht geklärt. Die weiteren Ermittlungen zum Betrug wurden von der Polizei Pfronten übernommen.


Tags:
Betrug Allgäu Polizei Anruf


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