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Fußball-Landesligist VfB Durach vor schwerer Doppelaufgabe
29.03.2013 - 18:29
Nach dem extrem wichtigen Heimsieg gegen Ottobeuren geht für Fußball-Landesligist VfB Durach am Osterwochenende der Abstiegskampf mit einem Doppelspieltag weiter.
Zuerst steht am Karsamstag um 15 Uhr die schwere Aufgabe beim Tabellenvierten FV Illertissen II an. Danach gibt es am Ostermontag um 15 Uhr die Nachholpartie beim direkten Verfolger TSG Thannhausen, der nur zwei Punkte hinter dem VfB auf Rang 15 liegt.

Das knappe und hart erkämpfte 2:1 gegen den TSVO war für die Duracher elementar in Bezug auf den restlichen Saisonverlauf. "Jedes Erfolgserlebnis hebt die Stimmung und gibt wichtiges Selbstvertrauen", sagt Trainer Peter Christl. Zu sehen, dass die Floskel „alles gleicht sich in einer Saison aus“ zutrifft, helfe, den Glauben an den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten, so der Coach. Denn zu oft stand der VfB nach starken Leistungen mit leeren Händen da, zuletzt war es genau anders herum.

Bei den zwei Auswärtspartien nun dürfte Durach zugute kommen, dass diesmal die Gegner das Spiel machen müssen. "Das ist so oder so nicht unser Ding", sagt Christl. Illertissen sei aufgrund der Spielstärke sicherlich in der Favoritenrolle. Positiv stimmt ihn, dass auf Kunstrasen gespielt wird. " Dieser Rumpelfußball, der zur Zeit auf Grund der Platzverhältnisse gespielt wird, liegt uns eh nicht. Dass wir auf Kunstrasen ganz gut zu Recht kommen, haben die Vorbereitungsspiele gezeigt", sagt Christl.

Nicht zu verlieren, sei dann zwei Tage später gegen Thannhausen schon ein Erfolg, meint Christl. "Thannhausen ist eigentlich in der Offensive brutal gut besetzt und wird uns in der Defensive alles abverlangen", so der Trainer. Also gelte es erst einmal, den Gegner auf Abstand zu halten.

Als Zielsetzung für das Wochenende sagt Christl: "Vier Punkte wären super, aber ich könnte auch mit zweien gut leben." Zu seinem Leidwesen waren die Möglichkeiten, was die Vorbereitung auf diese beiden Spiele betrifft, witterungsbedingt "mal wieder unter aller Kanone". Aber wenigstens habe der Sieg gegen Ottobeuren die Laune gehoben und so die Trainingsarbeit etwas erleichtert.

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