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Anlieferung von Altspeisefett aus dem Allgäu: Bei der Einfahrt zur Kläranlage Fritzens
(Bildquelle: ZAK GmbH)
 
Kempten
Freitag, 8. August 2014

Allgäuer Altspeisefett nach Tirol geliefert

Bioenergie dank grenzüberschreitender Zusammenarbeit

Bereits zum dritten Mal im Jahr 2014 wurde aus dem Verbandsgebiet des ZAK Altspeisefett zur Öli-Aufbereitungsanlage in Fritzens angeliefert. Die Kooperation ergab sich im Zuge eines 2-jährigen Interreg-Projektes - „Bioenergie aus der Küche“ - zwischen der Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH und der ZAK Abfallwirtschaft GmbH, Kempten.

Im Zuge dieses Projektes wurde im Verbandsgebiet des ZAK das Öli-Sammelsystem eingeführt. Vor 15 Jahren herrschte in Tirol die gleiche Situation wie zuvor im ZAK-Gebiet: niedrige Sammelmengen und ein für die BürgerInnen wenig attraktives System, wodurch die wertvollen Fette vermutlich zum Großteil über den Ausguss entsorgt wurden. Durch das Projekt bzw. die Einführung steht den BürgerInnen im Verbandsgebiet des ZAK nun ebenfalls eine saubere Lösung zur Verfügung. „Der gelbe Sammeleimer wird von den BürgerInnen sehr gut angenommen“ so die Projektleiterin beim ZAK, Renate Jeni. Neun Monate nach Ausgabe der Eimer wurde bereits die dritte Anlieferung durchgeführt, was in etwa 40 Tonnen gesammeltes Altspeisefett entspricht. Das spezielle am Öli-Sammelsystem bzw. somit auch der Kooperation der Projektpartner ist, dass die ZAK-eigenen Öli-Eimer wieder gewaschen zurückkommen und erneut für die Sammlung verwendet werden können. „Neben den BürgerInnen profitiert auch die Umwelt. Es landen weniger Fette im Abwasser und somit im Kanal und das Fett wird als erneuerbarer Energieträger für die Biodieselproduktion verwendet“, so Jeni weiter.

In den verbleibenden Monaten wollen die beiden Projektpartner nun noch neue Sammelcontainer an zusätzlichen Standorten erproben um das Öli-System künftig noch BürgerInnen-freundlicher zu machen. „Vor allem in größeren Gemeinden und Städten hat die Bestandsanalyse gezeigt, dass fehlende bzw. weit entfernte Abgabestellen eine niedrige Sammelquote zur Folge haben“, so der Geschäftsführer der ATM GmbH Dr. Alfred Egger. Ein weiteres Highlight des Projektes wird eine vollautomatische Sammelstation sein, die gerade von zwei Schülern der HTL Jenbach entwickelt wird.

Der ZAK bittet die Allgäuer BürgerInnen sich weiterhin aktiv am Öli-Sammel-System zu beteiligen und somit zur sinnvollen Altspeisefettverwertung beizutragen. Die gelben Eimer sind an allen ZAK-Wertstoffhöfen erhältlich. Für Vereinsfeste stehen auch größere Sammeleimer mit 22 Liter Inhalt zur Verfügung.


Tags:
zak speisefett entsorgung allgäu


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