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mit Thomas Häuslinger
 
 

Bayerische Bodenseegemeinden rücken enger zusammen
07.12.2012 - 07:47
Im Rahmen des Produktentwicklungsprozesses des Landkreises Lindau (Bodensee) haben die Touristiker am Bodensee zahlreiche Ideen entwickelt, wie man zukünftig projektbezogen enger zusammen arbeiten kann.
Des Weiteren wurde erarbeitet, wie die Angebote zukünftig gemeinsam am Markt präsentiert werden können. Ergebnis ist die neue Absendermarke „Lindauer Bodensee“ als Vollanwender der internationalen Bodenseemarke Vierländerregion Bodensee, die die Orte Bodolz, Lindau, Nonnenhorn, Wasserburg und Weißensberg zukünftig bei gemeinsamen Aktionen nutzen. Im Laufe des Produktenwicklungsprozesses, der 2012 vom Regionalen Tourismusmanagement des Landkreises Lindau (Bodensee) initiiert und geleitet wurde, erarbeiteten die Touristiker Themenschwerpunkte, mit denen sie die Region rund um Bodolz, Lindau, Nonnenhorn, Wasserburg und Weißensberg zukünftig gemeinsam am Markt positionieren möchten. Als gemeinsame Stärken haben sich die Themen Genuss und Panorama herausgestellt, zu denen zahlreiche Projektideen entwickelt wurden, die es nun Schritt für Schritt umzusetzen gilt. Ein Beispiel ist der „Genussherbst“, der vom 12. bis 27. Oktober 2013 erstmalig in der Region stattfinden und ganz im Zeichen kulinarischer Erlebnisse stehen wird.

Sehr bald ging es bei den Planungen auch um die Frage, unter welcher Absendermarke die gemeinsamen Projekte zukünftig am Markt präsentiert werden sollen. Touristiker und Bürgermeister haben sich für den Absender „Lindauer Bodensee“ entschieden, weil damit die Region aufgrund des starken Bekanntheitsgrades der Stadt Lindau für den Gast sehr gut verortbar ist. Zudem weckt „Lindau“ positive Bilder und Emotionen beim Gast, die man unbedingt nutzen sollte. „Die Marke Lindau ist unser Zugpferd. Wenn wir alle diese Bekanntheit nutzen, kann die ganze Region davon profitieren“, ist Sandra Denner, Leiterin des Regionalen Tourismusmanagements des Landkreises Lindau, überzeugt. Außerdem sei Lindau zugleich der Name des Landkreises und stehe damit für alle Orte.

Einig waren sich alle Touristiker auch darin, dass man mit dem Lindauer Bodensee keine neue Marke schaffen möchte, sondern sich klar zur Vierländerregion Bodensee bekennt. Deshalb treten die Gemeinden als Vollanwender unter dem Erscheinungsbild der Dachmarke auf. In einem nächsten Schritt galt es nun, den für Vollanwender notwendigen Claim für den Lindauer Bodensee zu finden, der das Besondere der Teilregion beschreibt. Die dafür beauftragte Agentur Lorth Gessler Mittelstaedt aus Konstanz stellte den neuen Claim und das Logo im Rahmen der Tourismuskonferenz am 27. November 2012 Bürgermeistern und Touristikern vor.

Der Claim „Lindauer Bodensee – so viel – so nah in der Vierländerregion Bodensee“ überzeugte letztendlich alle. „Mit „so viel“ können wir wunderbar die Vielfalt unserer Freizeit- und Kulturlandlandschaft, der regionalen Produkte und der Gastronomie darstellen. Mit „so nah“ spielen wir unsere einzigartige Lage am Dreiländereck, die Nähe zum Allgäu, die Nähe der Berge, unser einzigartiges Panorama, aber auch die sehr gute Verkehrsanbindung aus der Schweiz oder aus unserem Zielmarkt München aus,“ fasst Wasserburgs Bürgermeister, Thomas Kleinschmidt, die Vorteile zusammen.

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