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Eishockey: Kaufbeuren und Ravensburg mit knappen Niederlagen
28.09.2012 - 23:27
In der zweiten Eishockey- Bundesliga haben der ESV Kaufbeuren und die Ravensburg Towerstars jeweils knappe Niederlagen hinnehmen müssen. In Ravensburg entwickelte sich ein echter Penaltykrimi.
Nach einer Viertelstunde stand es in der Sparkassenarena in Kaufbeuren bereits 0:2 aus Sicht der Gastgeber. Die Hannover Indians hatten in der 13. und der 15. Spielminute zugeschlagen. Was auch immer Trainer Ken Latta anschließend in der Pause gesagt hatte, der ESVK war plötzlich da. Gerade mal etwas mehr als eine Minute gespielt, da sorgt Markku Tähtinen für den Anschlusstreffer.

Beim Stand von 1:2 ging es auch in die Pause, wobei die Kaufbeurer Joker im zweiten Abschnitt des Mitteldrittels am Drücker waren. Doch es folgte gleich nach Wiederbeginn der nächste Dämpfer. Gyorgi baute die Führung für Hannover in der 46.Minute weiter aus. Nach dem Anschlusstreffer zum 2:3 fast drei Minuten vor Schluss, gab es noch eine spannende Schlussphase. Kaufbeuren versuchte alles, nahm sogar den Torhüter aus dem Kasten, doch es sollte nicht sein - es blieb beim 2:3 aus Kaufbeurer Sicht.

Landshut kommt in Ravensburg spät in Fahrt
Hervorragend lief es zunächst für die Towerstars aus Ravensburg. Die Landshut Cannibals schienen ein leichter Gegner zu werden. Zahlreiche Chancen konnten sich die Oberschwaben herausspielen, die aber nicht genutzt wurden - das sollte sich im Verlauf der Partie noch schmerzlich rächen.

Schon nach den ersten 20 Minuten führten die Ravensburger nach Toren von Cabana und Slavetinsky mit komfortablen 2:0 Toren. Doch nachdem im Mittelabschnitt keine weiteren Treffer fielen und die Towerstars erneut zahlreiche hochkarätige Chancen liegen ließen, kam im letzten Drittel plötzlich Landshut immer besser in Fahrt. So fiel in der 44.Spielminute zuerst der Anschlusstreffer, etwas mehr als vier Minuten später der Ausgleich.

In der letzten Spielminute hatte sich jeder schon auf die Verlängerung eingestellt, doch 38 Sekunden vor Ende der Partie entscheidet der Schiedsrichter auf Penalty für Landshut. Ein echtes Drama beginnt, denn der Hauptschiedsrichter fordert den Eismeister wieder und wieder auf, das Tor entsprechend zu fixieren. Rund eine Viertelstunde später kann der Penalty endlich mit einem Ersatztor ausgeführt werden. Der Landshuter Schütze vergibt und es geht in die Verlängerung. Nachdem diese torlos endet, folgt das Penaltyschießen. Landshut hat hier die besseren Karten und sichert sich zwei Punkte - Ravensburg erhält immerhin einen Zähler.

Programmtipp:
Eishockey LIVE - Sonntag ab 18 Uhr exklusiv bei Radio AllgäuHIT.

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