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Unterallgäu - Holzgünz
Mittwoch, 28. November 2018
Bergsteiger-Tipps für die Profis rund um den Bau
Thomas Huber erklärt wie man mit Mut erfolgreich wird

Bau und Brezn“: Extremsportler Thomas Huber erklärt den Gästen des zweiten Allgäuer Bau-Talks, wie sie mit Mut erfolgreich werden

Vom Bergsteigen im rauen Hochgebirge Pakistans bis zum Bauen im idyllischen Allgäu: Wie auch die Bauprofis aus der Region mit Mut zum Erfolg gelangen, das erklärte Extremsportler Thomas Huber – bekannt als einer der beiden „Huberbuam“ – den rund 170 Teilnehmern des zweiten Allgäuer Bau-Talks „Bau und Brezn“. Bei dem Event in der Mehrzweckhalle Aitrach verbanden die Veranstalter, die JOMA Dämmstoffwerk GmbH (Holzgünz) und die Mauthe GmbH & Co. KG (Aitrach), gesellige Oktoberfest-Stimmung mit Know-how und tischten den Gästen neben kulinarischen, auch echte fachliche Leckerbissen auf. So informierten renommierte Experten in ihren Vorträgen über aktuelle Themen aus der Beton- und Dämmstoffbranche.

Die begleitende Produktschau hielt zudem Top-Innovationen für die Planer und Architekten, Bauunternehmer sowie Partner aus dem Handel und dem Handwerk bereit: Mauthe präsentierte zum Beispiel sein neues, intelligentes Stützmauersystem Redi Rock, mit dem sich besonders schnell und effizient Stützwände erstellen lassen. Und JOMA stellte seine Dämmplatte DuoTherm vor, die hervorragende Dämmwerte mit einer optisch schönen sowie robusten Oberfläche kombiniert. Ebenfalls neu im Produktprogramm: Der Leichtbeton Thermobound (TB) 160 aus recyceltem EPS-Granulat, der ab nächstem Jahr auch als fertige Schüttung angeboten wird.

Ob durch Innovationen wie diese, die Digitalisierung oder neue Regelwerke: In der Baubranche tut sich jedes Jahr eine Menge. Umso wichtiger ist es, dass unsere Kunden neue Methoden anwenden und mit neuen Vorschriften umgehen können. Beim zweiten Allgäuer Bau-Talk haben wir von JOMA und Mauthe die Bauprofis deshalb wieder auf den aktuellen Stand gebracht. Unser Konzept, fachliches Know-how mit Unterhaltung und geselliger Volksfest-Stimmung zu kombinieren, kam bei den Gästen sehr gut an“, so Josef Mang, Geschäftsführer der JOMA Dämmstoffwerk GmbH.

Einen Abstecher in den professionellen Klettersport bot Bergsteiger Thomas Huber den rund 170 Gästen von „Bau und Brezn“. Auf dem Weg zum Erfolg – ganz gleich ob beim Sport oder am Bau – kommt es für ihn vor allem auf Mut, jede Menge Fleiß und Teamgeist an. Der 52-Jährige berichtete von seinem abenteuerreichen Leben und erzählte von erfolgreichen, genauso wie von gescheiterten Klettertouren auf der ganzen Welt. „Mut kann auch bedeuten, zunächst absteigen zu müssen, um später erfolgreich bis zum Gipfel zu gelangen“, gab Huber seinen Zuhörern mit auf den Weg. Dabei wurde er nicht müde, auch die Bedeutung der Gemeinschaft, der Heimat, der Erholung und der Familie zu betonen. „Wer mental gestärkt ist, ist körperlich viel leistungsfähiger“, so Huber.

Um Erfolg und Effizienz ging es auch im Vortrag über das Thema Building Information Modeling (BIM), das fachlich im Fokus des diesjährigen Allgäuer Bau-Talks von JOMA und Mauthe stand. Dabei handelt es sich um eine Methode zur optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden mithilfe von Software. „BIM ist aber mehr als eine Software, es ist eher eine neue Arbeitsweise und stellt eine große Chance für die Bauindustrie dar. Denn mehr Sicherheit im Planungsprozess bedeutet auch, dass wir besser bauen können. Und davon profitieren letztlich alle Beteiligten“, sagte Bauingenieur Ralf Braun von der Ed. Züblin AG, der BIM bei „Bau und Brezn“ vorstellte.

Um besser bauen zu können, müssen Planer und Architekten, Ingenieure und Fachhandwerker auch alle Vorschriften kennen. „Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Doch in der Praxis kommt es trotzdem immer wieder zu Fehlern, die eigentlich vermeidbar wären“, machte Key Beyen, Produkt-manager beim Baustoffhersteller Baumit, in seinem Referat deutlich. Dessen Schwerpunkt waren die nationalen und internationalen Regeln rund um Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS). Demnach wird es ab 2020 eine neue Norm für das Bauprodukt geben.

Den Inhalten und der praktischen Umsetzung der neuen WU-Richtlinie zur Planung und Ausführung von wasserundurchlässigen Betonbauten widmete sich dagegen Dr. Ing. Jens Uwe Pott, Geschäftsführer von Bau-Zert. Einen Blick hinter die Kulissen des Prüfinstituts für das Bauwesen Leipzig (MFPA) ermöglichte außerdem Brandschutz-Experte Sebastian Hauswaldt den „Bau und Brezn“-Teilnehmern. Er stellte unterschiedliche Prüfverfahren vor und erklärte, weshalb es bei höheren Gebäudeklassen auch mehr Brandschutzmaßnahmen im WDVS bedarf. Dipl. Ing. Werner Eicke-Hennig machte in seinem Vortrag über Baukosten schließlich klar, dass energiesparendes Bauen immer die wirtschaftlichere Variante ist. „Die wesentlichen Stellschrauben bei den Baukosten sind die Finanzierung und die Bodenpreise. Hier muss der Staat in die Pflicht genommen werden“, sagte der ehemalige Leiter des Energieinstituts Hessen.

Abgerundet wurde der zweite Allgäuer Bau-Talk mit typischen Allgäuer Schmankerln und zünftiger Stimmung. Dafür sorgten unter anderem eine Showtanzeinlage sowie eine Thermobar, an welche JOMA und Mauthe ihre Gäste zum gemütlichen Ausklang der Veranstaltung einluden.

 

 

 


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Berge Bergsteigen Bau Tipps



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