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Buxheims Bürgermeister im Interview zum Brand im Feuerwehrhaus
(Bildquelle: Fahrzeug: Feuerwehr Buxheim/Facebook | Bürgermeister: Gemeinde Buxheim)
 
Unterallgäu - Buxheim
Dienstag, 29. März 2016

Buxheims Bürgermeister zum Brand im Feuerwehrhaus

Auch Buxheims Bürgermeister ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen seine Ansichten über den Brand im Buxheimer Feuerwehrhaus mit unserem Sender zu teilen. Der 62-Jährige ist selbst seit über 30 Jahren bei der Feuerwehr seiner Gemeinde aktiv und war auch gestern Mittag vor Ort. Dementsprechend nahm ihn der Anblick der Flammen mit. Bei dem Feuer wurde das gesamte Gerätehaus, zwei Löschgruppenfahrzeuge, sowie die gesamte Ausrüstung der Mannschaft zerstört. Es entstand ein Sachschaden von über einer Millionen Euro.

Der Brand hat einen unglaublichen Schaden angerichtet „und somit ist die Freiwillige Feuerwehr Buxheim nicht mehr einsatzfähig.“ So schildert es Buxheims Bürgermeister Werner Birkle. Er selbst ist bei der freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde aktiv. Zwar nicht als Feuerwehrmann im Einsatz, jedoch setzt er sich immer wieder für die Einrichtung ein. Umso schlimmer trifft ihn der Verlust der Feuerwache.

„Jetzt müssen wir erst einmal schauen, wo wir uns ein Feuerwehrfahrzeug ausleihen können. Wir hatten nicht einmal einen Besen, um den Hof nach dem Feuer zu kehren und sauber zu machen. Selbst den mussten wir von den Kollegen aus den anderen Gemeinden und Städten ausleihen. […] Es ist frustrierend und beschämend zugleich.“

Auch die Ausrüstung für die Mannschaft, wie Atemschutzgeräte und andere Utensilien müssen geliehen werden. Sogar die Stiefel, Helme und Jacken müssen geborgt werden, bis Abhilfe geleistet wird.

Wie geht es jetzt weiter?

„Der erste Schritt ist jetzt die Kontaktaufnahme mit der Bayerischen Versicherungskammer, wegen Schadensmeldung und Schadensregulierung für Fahrzeuge, wie auch Gebäude. Der zweite Schritt folgt morgen Abend (30.03.2016). Um 19:30 Uhr findet eine Lagebesprechung mit dem Kreisbrandrat, dem Kreisbrandinspektor, dem Kreisbrandmeister und den Kommandanten statt, um einmal eine Bestandaufnahme zu erstellen und dann zu diskutieren, wer für welche weitere Maßnahme zuständig ist.“,

so Birkle.

Werner Birkle hat seine Vermutung, wer oder was für das Feuer verantwortlich sein könnte

Über die Brandursache ließe sich derzeit nur spekulieren. Die Ermittler würden von einem technischen Defekt ausgehen, so Birkle. Ein Fahrzeug wurde deshalb von der Polizei beschlagnahmt und wird derzeit untersucht. Birkle schließe sich den Vermutungen an.

„Um es vorsichtig auszudrücken. Eine mutmaßliche Brandstiftung lässt sich nach derzeitigen Erkenntnissen ausschließen.“

Von dem Defekt als Ursache könne man ausgehen, weil die Löschgruppenfahrzeuge permanent an eine Stromquelle angeschlossen sind, um die Batterien der Fahrzeuge immer aufgeladen zu halten. Ein Kurzschluss könnte also durchaus einen Brand verursacht haben. Bestätigt von der Polizei ist das aber bislang nicht.

 

 

 


Tags:
feuer bürgermeister stellungnahme frust


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