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Bundesförderung für Landkreis Ostallgäu beträgt rund 17,7 Mio. Euro
22.03.2013 - 15:46
Der Bund, der Freistaat Bayern und die EU haben den Landkreis Ostallgäu im Bereich der ländlichen Entwicklung in den letzten 35 Jahren mit rund 28 Mio. Euro unterstützt.
Dies teilt der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke auf der Grundlage von Zahlen des Amts für Ländliche Entwicklung Schwaben mit.

Mit ca. 17,7 Mio. Euro stellt der Bund den Löwenanteil der Förderung im Landkreis Ostallgäu. Vom Freistaat Bayern stammen insgesamt rund 5,5 Mio. Euro. Die übrigen ca. 4,6 Mio. Euro trägt die EU. „Das ist eine Summe, die sich sehen lassen kann und die zeigt, dass wir die Entwicklung des ländlichen Raumes aktiv unterstützen“, so Stracke.

Wesentliches Ziel der Förderung ist es, die Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen in unseren Dörfern zukunftsgerecht zu gestalten. Instrumente dazu sind die Flurneuordnung und die Dorferneuerung. „Unsere Dörfer im ländlichen Raum, nicht die Ballungsregionen wie München oder Nürnberg sind die eigentlichen Zentren des gesellschaftlichen Lebens in Bayern. Deshalb genießen sie unsere volle Aufmerksamkeit“, erklärt Stracke. Dazu gehöre es auch, passgenaue und flexible Lösungen beim Bodenmanagement zu finden. So lassen sich unsere bäuerlichen Familienbetriebe erhalten.

Gefördert wurden bislang Maßnahmen der Dorferneuerung (3,6 Mio. Euro), der Flurneuordnung mit Dorferneuerung (11,7 Mio. Euro) und Maßnahmen der Flurneuordnung (12,5 Mio. Euro). Das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben fungiert dabei sowohl als Koordinierungsstelle als auch als Partner, der die Gemeinden und Bürger von der Planung bis zur Umsetzung der Projekte begleitet.

„Das Amt für Ländliche Entwicklung unterstützt unsere Gemeinden mit fachlichem Know-how und setzt auf aktive Bürgerbeteiligung. Das ist genau der richtige Weg, um zu maßgeschneiderten Lösungen für jede Gemeinde zu kommen“, lobt Stracke.

Im Jahr 2013 beläuft sich die Förderung im Landkreis Ostallgäu voraussichtlich auf ca. 1,8 Mio. Euro. Im Einzelnen werden folgende Projekte unterstützt:

Lamerdingen: 450.000 Euro
Hopferau: 400.000 Euro
Günzach: 290.000 Euro
Enzenstetten: 250.000 Euro
Rieden a.F.: 180.000 Euro
Nesselwang: 110.000 Euro
Stötten a.A.: 102.000 Euro
Kappel: 25.000 Euro
Roßhaupten: 15.000 Euro

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