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Rauchbomben bei Eishockeyspiel: Täterschaft des 21-jährigen immer fraglicher
18.04.2013 - 16:42
Sie ist 35 Jahre alt und hat durch eine gezündete Rauchbombe beim Spiel Schweinfurt gegen Sonthofen letztes Jahr dauerhafte Schäden erlitten.
Heute hat die Mutter und damalige Sicherheitskraft vor dem Amtsgericht Sonthofen ausgesagt. Sie kann nicht mehr arbeiten, selbst Treppensteigen fällt ihr schwer. Angeklagt ist ein im Oberallgäu wohnender 21-jähriger. Er soll die Rauchbombe gezündet haben. Doch es fehlen die Beweise: Die 35-jährige hat den Angeklagten nicht gesehen, auch ein Polizist kann ihn nicht identifizieren. Zwei Zeugen, die den 21-jährigen bei der Polizei klar als den Täter erkannt hatten, machten schon zum Prozessauftakt vor einer Woche einen Rückzieher.

Die große Frage: Was hat die Staatsanwaltschaft noch auf Lager? Der Prozess wird in einer Woche fortgesetzt. Dann ist der Urteilsspruch vorgesehen. Der Ausgang ist weiter völlig offen. Die Tendenz deutet aus jetziger Sicht klar Richtung Freispruch.

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