Moderator: Hits der 70er bis Heute
 
 
⇨ Der AllgäuHIT-Ticker zum Coronavirus - Meldungen aus dem Allgäu und der Welt ⇦

Rauchbombe bei Eishockeyspiel gezündet - Erste Zeugen verfallen in Widersprüche
11.04.2013 - 15:51
Nach dem Prozessauftakt wegen des Zündens einer Rauchgasbombe während eines Eishockeyspiels im März vergangenen Jahres, verstricken sich die Belastungszeugen in Widersprüche.
Sie waren sich so sicher, jetzt rudern sie zurück. Bei der Polizei hatten sie den Angeklagten noch zweifelsfrei als Täter angegeben, heute waren sie sich nicht mehr sicher. Schon seit den Mittagsstunden steht in Frage, ob der 21-jährige Angeklagte auch tatsächlich der Täter war, der für die schweren Verletzungen bei den Ordnern verantwortlich war. Wann und vor allem wer tatsächlich die folgenschwere schwarze Rauchbombe gezündet hat, ist nach dem ersten Prozesstag jedenfalls mehr als zweifelhaft.

Zu Prozessbeginn hatte der 21-jährige zunächst von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht. Er machte einen gefassten Eindruck. Die spannende Frage: Auf was stützt sich die Staatsanwaltschaft bei ihrer Anklage. Schon im Vorfeld hatte der Angeklagte den Tatvorwurf im Ermittlungsverfahren bestritten.

Der Prozess wird nächsten Donnerstag fortgesetzt. Insgesamt sind drei Verhandlungstage anberaumt.

Radio einschalten Ihr Spot bei uns Glasklarer Empfang Datenschutz/Impressum