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Ein tolles Spiel bekamen heute die Zuschauer zu sehen
(Bildquelle: AllgäuHIT| Christoph Specht)
 
Oberallgäu - Sonthofen
Sonntag, 12. März 2017
Ein Bericht von Philipp Dressel

Kämpfende Bulls belohnen sich nicht gegen Regensburg

ERC Sonthofen verliert nach starkem Comeback mit 4-3

Über eintausend Zuschauer wollten heute Spiel 2 des Achtelfinalplayoffs zwischen dem ERC Sonthofen und den Gästen aus Regensburg sehen. Sonthofen gewann Spiel 1 am vergangenen Freitag bei den Gästen mit 1-0. Der EVR stand also schon ein wenig unter Druck und musste heute was zeigen.

Sonthofen begann stark, was man normalerweise von den Gästen erwartet hätte, aber die Bulls dominierten den ersten Spielabschnitt. Zahlreiche Chancen wurden herausgespielt, allerdings sollte das Glück nicht auf der Seite der Bulls sein. Regensburg war es die bei noch 6:55 Minuten vor der Drittelpause mit 1-0 durch Peter Flache in Führung gingen. Dieses Tor entstand durch Überzahl.

Wie man es dann von einer Topmannschaft wie Regensburg vermutet, stachen sie mitten ins Herz der Bulls und gingen bei noch 5:41 Minuten mit 2-0 durch Benedikt Böhm in Führung. Dies war dann auch der Zwischenstand nach Drittel eins.

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ERC Sonthofen - EV Regensburg
 
       
 
       
 
           

Spielabschnitt zwei begann und die Bulls zeigten wieder eine beherzte Leistung, versuchten wieder alles nur der Puck wollte einfach noch nicht in das Tor der Regensburger. Als noch 14:39 Minuten im zweiten Drittel zu spielen waren machten die Regensburger das 3-0 in Person von Stefan Huber.

Sonthofen keineswegs geschockt, agierten weiterhin offensiv und mutig nach vorne, nur sollte die Belohnung noch nicht erfolgen. Benjamin Kronawitter machte dann den ersehnten und  längst überfälligen Anschlusstreffer für die Bulls. Zu spielen waren zu diesem Zeitpunkt noch 9:11 Minuten.

Trotz mehrmaligem Überzahlspiel Mitte des zweiten Drittels konnten die Bulls kein weiteres Tor mehr erzielen,  da an diesem Tage das Scheibenglück, so scheint es nicht auf der Seite der Bulls war. Drittel Zwei ging mit 1-3 in die Pause.

Im letzten Drittel begann der ERC wieder mit hohem Druck und großem Kampfgeist, schließlich wollte man sich jetzt belohnen. Bei noch 17:25 Minuten zu spielen, war es dann Chris Stanley der den Abstand auf ein Tor herstellte. Sonthofen spielte weiter aufopferungsvollen Eishockey, wollte jetzt den Ausgleich. Von den Rängen kam die nötige Unterstützung.

Bei 4:04 im letzten Drittel noch zu spielen war es dann Charly Taft der den 3-3 Ausgleich erzielte. Das Stadion bebte und die Fans wollten jetzt noch mehr Eishockey sehen. Doch der Aufopferungsvolle Kampf den die Mannen von Coach Heiko Vogler hingelegt hatten, wurde nicht belohnt.

Zwei Minuten vor Ende des Spiels waren es die Regensburger, die nochmal eiskalt zuschlugen. Barry Noe versenkte den Puck in den Maschen und der EV R konnte in der Serie mit 1-1 Ausgleichen.

Am kommenden Dienstag geht es in Regensburg mit Spiel 3 weiter, bevor am Freitag die Gäste aus Regensburg wieder zu Gast in Sonthofen sein werden, um Spiel 4 bestreiten zu können.

Auf der anschließenden Pressekonferenz gaben beide Trainer noch ihr Statement zum Spiel ab.

Doug Irwin:

Es war ein sehr spannendes Spiel, wo zum Schluss hätte auch anderst ausgehen können. Sonthofen gibt nicht auf, auch wenn wir mit 3-0 in Führung sind. Der Ausgleich war nur Logisch, da wir zu viele Fehler gemacht haben und auch Angst bekommen haben.

Auch also wir mit 3-1 vorne waren, haben wir das Unterzahlspiel sehr gut überstanden und gut gespielt. Haben dann die Chance selber in Überzahl das 4-1 zu machen, aber verpassen dies in meinen Augen. Das ist etwas, was wir verbessern müssen und wir brauchen diesen sogenannten Killerinstinkt um Tor 4 zu machen.

Sonthofen wurde nach dem zweiten Tor nochmal motiviert und drückte auf den Ausgleich, und haben gesehen was dann passiert ist. Zum Glück konnten wir dann aber kurz vor Ende des Spiels den Siegtreffer zum 4-3 machen. Freitag haben wir 60 Minuten kein Tor geschossen. Heute war es wichtig das wir in Führung gehen. Das wichtigste Tor was aber das am Ende.

Mit drei Toren Vorsprung musst du das anderst spielen und ruhiger nach Hause bringen.

 

Heiko Vogler:

Ich denke wir haben heute am Anfang die ersten 14 Minuten relativ gut gespielt, haben gewusst das Regensburg das nicht so einfach auf sich sitzen lässt und hier herkommt und  Druck auf uns ausübt, das haben sie getan. Haben dann ein Überzahl Tor bekommen, was ein Eigentor war. Kurze Zeit darauf kam dann das 2-0 was für eins ein Schock war. Haben dann etwas den Faden verloren.

Im zweiten Drittel bekommen wir dann das 3-0. Das sind einfach individuelle Fehler, was wir am Freitag besser gemacht hatten als heute. Die Mannschaft hat nicht aufgegeben, wir waren dann am Drücker, haben dann das 3-1 gemacht und haben es dann verpasst in der 5 gegen 3 Überzahl das 3-2 zu machen. Das ist aktuell einfach zu harmlos, brauchen da auch mehr den Instinkt um die Scheibe vors Tor zu bringen.

Im dritten Drittel haben wir nochmal gezeigt, dass wir Eishockey spielen können und einfach nicht aufgeben, immer wieder hart arbeiten. So sind wir dann auch zum 3-2 gekommen und schließlich auch zum 3-3. Zwei Minuten vor Drittelende ein saudummes Tor was uns heute das Genick gebrochen hat.

Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, sie haben gekämpft bis zum bitteren Ende. Mich hat es sehr gefreut, dass heute so viele Zuschauer den Weg ins Stadion gefunden haben, mit den Zuschauern, das fühlt sich einfach gut an. Ich würde mich freuen wenn sie am Freitag auch wieder so zahlreich erscheinen.

 

Ärgert dich die Niederlage mehr oder freut es dich wie die Mannschaft heute gespielt hat?

Heiko Vogler:

Wir haben heute sau dumme Tore bekommen. Waren Phasenweise zu weit weg von unseren Gegenspielern. Die Mannschaft hat heute wieder Charakter bewiesen, wer nach einem 3-0 zurück kommt und dann noch auf ein 3-3 kommt, gegen eine Topmannschaft wie Regensburg das spricht einfach für die Mannschaft. Wir kämpfen und ackern gemeinsam und jetzt haben wir 48 Stunden Zeit zum regenerieren und werden gewisse Dinge ansprechen. In Regensburg werden wir dann schauen, dass wir wieder das Abrufen können, wie am Freitag und heute. Dann wird das denke ich wieder eine enge Kiste.

 

Frage an den Gäste Trainer Doug Irwin:

War sich die Mannschaft nach dem 3-0 zu sicher?

Das kann sein, waren individuelle Fehler. Waren lange in unterzahl, das kostet Kraft und Energie. Hat man am Freitag auch gesehen, dass Leistungsträger zum Schluss Kraft fehlt, wenn wir unbedingt ein Tor gebrauch hätten. Haben im Dritten Drittel auch sieben Minuten in Unterzahl spielen müssen, aber im zweiten Drittel haben wir ein wenig verloren mit den Strafzeiten.

 


Tags:
#oberliga #eishockey #ercsonthofen #evregensburg



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