Moderator: Thomas Häuslinger
mit Thomas Häuslinger
 
 

So nah dran an den Adlern wie nie zuvor
12.12.2012 - 11:09
Weltweit einmalig: noch mehr Nähe zu den Skispringern beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf.
Beim Auftaktspringen der 61. Vierschanzentournee in Oberstdorf am 29. (Qualifikation) und 30. Dezember (Wettkampf) sind die Skisprungfans in der Erdinger Arena so nah dran an den Stars wie nie zuvor. Dafür sorgen eine Moderationsbühne direkt im Zuschauerbereich, die Möglichkeit, das Athletendorf zu besuchen und eine neue Lounge für die Skispringer.

„Wir haben uns im Sommer Gedanken gemacht, wie wir noch mehr Emotion ins Stadion bringen und dann im Anschluss eine ganze Reihe an Ideen umgesetzt“, sagt Stefan Huber, der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH und Generalsekretär beim Auftaktspringen der Tournee in Oberstdorf.

Einblicke ins Seelenleben der Skispringer erhalten die Stadionbesucher beispielsweise über Liveinterviews, die Moderator Helmer Litzke während des Trainings und des Probedurchgangs mit den Athleten führen wird. Die Gespräche werden über das Stadion-TV auf die Videoleinwand in der Arena übertragen. „Da sieht man dann gleich, ob die einzelnen Athleten mit ihrem Auftritt zufrieden sind oder sich über einen verkorksten Sprung ärgern. Für uns ist es eine gute Gelegenheit, noch mehr Leben in die Arena zu bringen“, erklärt Dr. Peter Kruijer, der Vorsitzende das Skiclubs Oberstdorf. Kruijer freut sich bereits jetzt auf die Gespräche mit den deutschen Adlern, die in diesem Winter bekanntlich von einem Höhenflug zum nächsten rauschen und top motiviert in die Vierschanzentournee starten.

Nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Athletenbereich selbst gibt es mehr Nähe. Erstmalig weltweit überhaupt haben die Besucher die Möglichkeit das Springerlager an den beiden Veranstaltungstagen zu besuchen und die Athleten bei ihren Vorbereitungen zu beobachten. Am Qualifikationstag (29. Dezember) ist das bei trockener Witterung von 13.30 bis 16 Uhr möglich, beim Wettkampf am Sonntag (30. Dezember) von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr.

Für die Athleten selbst hat das Organisationskomitee zur Erweiterung des bisherigen Athletendorfes im Wärmeraum der Normalschanze HS 106 eine eigene Athletenlounge eingerichtet, in der sich die Springer richtig entspannen können. Schlieri & Co. können vor dem Absprung noch kurz per iPad ihre Mails checken oder direkt aus der Lounge heraus ihre Gedanken bei Facebook oder Twitter posten. Richtig gemütlich wird’s durch Relax-Liegen und -sessel sowie Kaminofenfeuer. Und wer weiß: Vielleicht machen die Cracks den Tourneesieg ja bereits vorher im Duell am Kicker oder auf der Playstation aus. Denn beides gibt es ebenfalls in der neuen Lounge.

Nicht nur die aktuellen Stars der Vierschanzentournee sind übrigens in Oberstdorf präsent, sondern auch die der früheren Jahre. Und zwar über den so genannten „Walk of Fame“, der entlang der Zugang die Geschichte der Vierschanzentournee visualisiert. In großen Bildern werden die früheren Sieger der Tournee präsentiert. „Damit wollen wir die Zuschauer einstimmen und sie daran erinnern, dass sie ein Teil der traditionsreichsten und bedeutendsten Skisportveranstaltung der Welt sind“, erklärt Stefan Huber.

Die 61. Vierschanzentournee beginnt in diesem Jahr am 29. Dezember mit der Qualifikation, das erste Wertungsspringen in Oberstdorf folgt dann einen Tag später am 30. Dezember. Über die Stationen Garmisch-Partenkirchen (31. Dezember/1. Januar) und Innsbruck (3./4. Januar) geht es dann zum großen Tourneefinale nach Bischofshofen (5./6. Januar).

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