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Die Trettach bei Oberstdorf
(Bildquelle: AllgäuHIT / HM)
 
Oberallgäu - Oberstdorf
Sonntag, 14. Juni 2015

Schlammlawine sorgt für Evakuierung in Oberstdorf

Nach ersten Einschätzungen keine Personen verletzt

Großeinsatz derzeit im oberallgäuer Oberstdorf. Durch das Hochwasser soll der dortige "Faltenbach" eine Schlammlawine ausgelöst haben. Diese kam nach ersten Informationen der Polizei kurz vor der Erdinger-Arena zum Stehen.

Hier der bisherige Verlauf der Pressemeldungen. Wir halten Sie an dieser Stelle weiter auf dem Laufenden:

17:55 Uhr:
Durch den Starkregen hat der Faltenbach eine Schlammlawine ausgelöst. Diese kam vorerst im Bereich der Tribünen der Erdinger Arena zum Stehen. Ob sich die Lawine erneut in Bewegung setzen wird ist nicht abschätzbar. Derzeit wird ein gefährdetes Wohngebiet vorsorglich evakuiert. Unmittelbar betroffen sind etwa 400 - 500 Personen. +++

18:20 Uhr:
Die vorsorglich getroffenen Evakuierungsmaßnahmen laufen. Die Lawine steht noch, so die Angaben der Polizei. Der weitere Verlauf lässt sich nicht vorhersagen. Vorsorglich wurden auch 2 Maschinen der Polizeihubschrauberstaffel mit Winden angefordert. Es liegen keine Meldungen über Personenschäden vor. Mehr kann im Moment nicht gesagt werden.

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Schlammlawine Oberstdorf
 
       

18:52 Uhr:
Nach Rückfrage von Radio AllgäuHIT bei der Einsatzzentrale der Allgäuer Polizei liegt die mehrere Meter hohe Schlammlawine immernoch unverändert vor der Erdinger-Arena. Hier bleibt nun abzuwarten, was das weitere Wasser bewirkt, so die Polizei. Derzeit wird das Gebiet mit Hubschraubern abgesucht, um eventuell hilflose Personen zu finden. Die in Sicherheit gebrachten Personen werden derzeit im Oberstdorf-Haus untergebracht und versorgt. Weitere Informationen folgen.

20:17 Uhr:
Für 20:30 Uhr ist eine Pressekonferenz im Feuerwehrhaus in Oberstdorf angesetzt. Unser Korrespondent Richard Rädler ist für uns vor Ort. Wir werden zeitnah darüber berichten.

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Schlammlawine Oberstdorf bei Rubi
 
         

21:15 Uhr - Ergebnisse der Pressekonferenz
Nach Angaben der Feuerwehr sorgen derzeit insgesamt 3 kleinere Bäche für Probleme in Bezug auf die Schlammlawine. Diese könnten bei weiterem Regen zusätzliche Geröll- und Schlammmassen ins Tal spülen, was eine Bewegung der Schlammlawine zur Folge hätte.

Insgesamt sind momentan rund 15-20 Häuser von der Schlammlawine massiv bedroht. Rund 300 Personen sind derzeit von der Evakuierung betroffen. Die Sperrzone bleibt für die kommende Nacht bestehen. 350 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei werden die gesamte Nacht im Einsatz sein, so ein Sprecher.

Verschiedene Baufirmen versuchen momentan mit Betonsperren und Raupen einen noch größeren Schaden abzuwenden. Zudem wurden mobile Hochwasserschutzanlagen entlang der Trettach errichtet.

"Das Leben in Oberstdorf geht ganz normal weiter" sagt Oberstdorfs Bürgermeister Laurent Mies nach der Pressekonferenz. Lediglich der evakuierte Bereich bleibt bestehen.

In der Facebook-Gruppe "Du bist aus Oberstdorf, wenn ..." bieten viele Mitbürger den betroffenen Personen eine Notunterkunft für die Nacht an. Hier können auch weitere Unterkünfte gemeldet werden. Dies ist allerdings kein offizielles Angebot des Markt Oberstdorf.

Sollte sich an der Situation noch etwas ändern, werden wir Sie an dieser Stelle und per WhatsApp sofort informieren. Die aktuelle Wetterprognose finden Sie bei den Kollegen von wetter-allgaeu.de

21:51 Uhr - Pressemitteilung der Polizei
Aufgrund dessen wurden durch die Feuerwehr und Polizei mehrere Anwesen in den Bereich Faltenbach und Dummelsmoos evakuiert werden. Dabei waren rund 300 Personen betroffen. Sie werden derzeit vom Rettungsdienst im Oberstdorf Haus betreut. Es kam zu keinen Verletzten. Allerdings wurden mehrere Anwesen vom Geröll und Schlamm, in der Hauptsache durch gefüllte Keller, beschädigt. Daneben sind betroffene Straßen derzeit gesperrt. Damit es zu keinen Verklausungen kommt, werden die Bachläufe derzeit ausgebaggert.
Um den Einsatzkräften einen Überblick über das Ausmaß des Abganges zu verschaffen, war ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Daneben waren ein Rettungshubschrauber und ein SAR-Hubschrauber der Bundeswehr im Einsatz. Die rund 350 Einsatzkräfte stellen die Polizei, umliegende Feuerwehren, das Technische Hilfswerk und der Rettungsdienst, sowie die Bergwacht. Daneben halfen auch mehrere Anwohner bei Aufräumarbeiten mit.

22:15 Uhr - Die meisten Bewohner können wieder in ihre Häuser zurück
Nach Rückfrage von Radio AllgäuHIT beim Pressesprecher des Markt Oberstdorf, Wolfgang Ländle, können die meisten Bewohner ab sofort wieder in ihre Häuser zurückkehren. Lediglich rund 20 Bewohner aus dem Bereich "Am Dummelsmoos" müssen ihre Nacht auswärts verbringen, da in ihren Häusern weder Strom noch Wasser verfügbar sei.

Derzeit wird die Gefahr der Schlammlawine als recht gering eingestuft. Nur wenn der Regen der kommenden Nacht erneut die gleiche Stelle treffen würde, wäre von einer großen Gefahr auszugehen, so Ländle. Wir von Radio AllgäuHIT bleiben für Sie dran und halten Sie auf dem Laufenden.

23:02 Uhr - Hotline
Unter der Rufnummer (08322) 700700 hat die Marktgemeinde ein Infotelefon besetzt, unter welchem Urlaubsgäste und Reiseunternehmen sich darüber informieren können, ob ihr Quartier durch den Vorfall beeinträchtigt wurde.


Tags:
schlammlawine allgäu evakuierung


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