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Frau bei Canyoningtour tödlich verunglückt
16.09.2012 - 16:42
Eine Gruppe von 19 Personen mit zwei Guides wollte im Osterbachtobel den sogenannten „Großen Sprung“ passieren. Hierzu sollten die Teilnehmer der geführten Tour über einen 12 Meter hohen Felsen abgeseilt werden.
Nach vorläufigen Erkenntnissen stürzte eine 30-jährige Frau, die bereits die Hälfte des Weges zurückgelegt hatte, aus bisher ungeklärter Ursach plötzlich ungebremst zu Boden. Bei dem Aufprall auf dem felsigen Untergrund zog sich die Neu-Ulmerin so schwere Verletzungen zu, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die Verstorbene musste von dem Polizeihubschrauber geborgen werden. Die Ausrüstung, die zum Abseilen der Frau verwendet worden ist, wurde sichergestellt. Auch in diesem Fall wurde die Sachbearbeitung von der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West übernommen. Die restlichen Mitglieder der Tour sowie die Guides werden von der Schnelleinsatzgruppe Betreuung sowie vom Kriseninterventionsdienst betreut. Neben der Bergwacht Sonthofen, der Canyoningrettungsgruppe der Bergwacht Allgäu war auch die Wasserrettung von Immenstadt und Sonthofen im Einsatz.
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