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Personenrettung im alpinen Gelände
23.02.2012 - 08:48
Ein 43-Jähriger Familienvater begab sich gestern, am 22.02.2012, mit seinen beiden Kindern (10-jähriges Mädchen und 8-jähriger Junge) von Eschach zur Jägerhütte um mit ihnen zu Rodeln.
An der Jägerhütte angekommen entschloß sich der Familienvater weglos nach Süden zur Fitness Route (Sommerweg) zu gehen, um dort mit seinen Kindern bergab zu rodeln. Nachdem die aus Bruchsal (Baden-Württemberg) stammende Gruppe gegen 17:00 Uhr losgegangen war, verlief sie sich im alpinen Gelände. Zudem war aufgrund der Schneemassen ein Weiterkommen nicht mehr möglich. Der Familienvater nahm in der Folge per Handy Kontakt mit seiner an den Skiliften Eschach wartenden Ehefrau auf. Von dieser widerrum wurde die Bergwacht verständigt. Der Versuch der Bergwacht mit einem Quad und einer Pistenraupe in das Suchgebiet zu gelangen scheiterte aufgrund der Schneehöhe.

Da auch der Handykontakt zu den Vermissten abbrach (Handyakku leer) und der Standort der Vermissten weiter nicht lokalisiert werden konnten, wurde die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und ein Polizeihubschrauber alarmiert. Gegen 22:00 Uhr konnten die Vermissten vom Polizeihubschrauber im alpinen Gelände lokalisiert und über eine Außenlandung geborgen werden. Vorsorglich wurde der Vater mit seinen Kindern auf direktem Weg in eine Klinik geflogen.

Die Beteiligten zogen sich glücklicherweise nur leichte Unterkühlungen zu und konnten noch in der Nacht die Klinik wieder verlassen. Zur Suche eingesetzt waren die Bergwacht Kempten mit 7 Mann, die Bergwacht Immenstadt mit 4 Mann, die Bergwacht Oberstdorf mit 2 Mann, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei mit 10 Einsatzkräften und ein Polizeihubschrauber der Hubschrauberstaffel Bayern.

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