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Der Junge Block fordert weiterhin ein Innenstadtkonzept für Memmingen
21.05.2013 - 06:54
Der Junge Block Memmingen sieht sich in seiner Forderung nach einem Innenstadtkonzept für Gastronomiebetriebe durch die Entwicklungen rund um den "Eiskeller" an der Hohen Wacht bestärkt.
"Dem Lokal wird derzeit die Geschäftsgrundlage auf Raten entzogen und die Stadtplanung macht sich weiterhin keine Gedanken, wo sie in der Altstadt Gaststätten erlauben möchte", so Mirtsch. Diese wie auch das Kino aus der Innenstadt zu verlagern, sei die schlechteste aller Optionen.

Der Junge Block erachtet als nicht hinnehmbar, das die Stadt Memmingen und damit verbunden auch der Stadtrat sich nicht vor einer Genehmigung Gedanken machten, wie man in Zukunft das Quartier um die Hohe Wacht entwickeln will. „Hier sieht man wieder die verfehlte Politik unserer Stadtspitze, lediglich kurzfristig zu denken und dabei manchmal nur für nur einzelne Straßen im Auge zu haben. Es muss endlich langfristig entwickelt und nicht nur verwaltet werden“, so der Vorsitzende des Jungen Blocks. Eine Entwicklung müsse nicht nur einzelne Straßenzüge im Auge haben, sondern die Gesamtstadt. Gerade das Gebiet um die Kramerstraße würde sich für zukünftige gastronomische Nutzungen anbieten“ gibt Thomas Mirtsch zu bedenken.

Der Junge Block fordert auch für das Quartier rund um den Bahnhof sich sehr genau zu überlegen, wie es dort in Zukunft aussehen soll. Dabei darf hier der zunehmende Internethandel nicht in den Gedankengängen vernachlässigt werden. „Wir würden es begrüßen, wenn ähnlich wie in Ravensburg auch die Firma Reischmann ihren Sporthandel an die östliche Maximilianstraße in einen geplanten Neubau integrieren würde, so daß man hier von einer Clusterbildung für Sportartikel mit dem gegenüberliegenden Intersport-Aksamit sprechen könnte“, so Mirtsch. Zudem dürfe auch die Lebensmittelsituation, die sich zwar mit dem neuen Rewe-Markt an der südlichen Bahnhofstraße merklich verbessern wird, nicht außer Acht gelassen werden. Weiterhin würde der Junge Block es begrüßen, einen größeren Elektronikmarkt oder Gartenfachmarkt an dieser Stelle der Altstadt anzusiedeln. Gerade die Situation am Waldfriedhof mit dem dort fehlenden Garten-/Pflanzenfachmarkt würde für das Gebiet rund um den Bahnhof mit Sicherheit ein Gewinn sein. „Erinnern wir uns an die „gute alte Zeit“, als noch ein Dehner-Markt am Marktplatz war und wie gut damals dieser belebt war“ resümiert Mirtsch.

Insgesamt sieht der Junge Block im Agieren der Stadtspitze kein langfristiges Konzept. „Es kann nicht sein, daß man etwas genehmigt und nur wenige Zeit später merkt, hoppla, da wollten wir ja Wohnen erlauben“, geißelt Mirtsch das aktuelle Beispiel. Ein Konzept solle schnellstmöglich erarbeitet werden - nur so ließen sich in Zukunft Fehlplanungen wie an der Hohen Wacht vermeiden.

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