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ESVK
(Bildquelle: ESVK)
 
Kaufbeuren
Samstag, 8. April 2017

Eishockey-Saison des ESV Kaufbeuren endet im Halbfinale

Die Joker mussten weiterhin auf Matthias Bergmann und Sebastian Osterloh. Dazu kam bereits im dritten Playoff-Spiel auch noch Jere Laaksonsen dazu. Die Steelers traten in Bestbesetzung an und konnten sich wiederum den Luxus leisten, einen Mann wie Matt Kelly als überzähligen Ausländer zu schonen.

Es war ein Start nach Maß für den ESVK. Bereits in der zweiten Minute erzielte Max Schmidle das 1:0 für seine Farben. Michael Fröhlich spielte einen scharfen Pass vor das Tor und die Nr. 10 der Joker fälschte unhaltbar ab. In der siebten Minute war es wiederum Max Schmidle, der einen Abpraller nach Schuss von Ondrej Poživil verwerten konnte. Nun begannen viele abwechselnde Phasen in Über- und Unterzahl für beide Mannschaften, wobei der Schiedsrichter vor allem für ein Playoff-Halbfinale auf beiden Seiten sehr kleinliche Strafzeiten verhängte. Die Ellentäler zogen wieder ihr gefürchtetes Powerplay auf. So war es in der achten Minute Marcus Sommerfeld, der Stefan Vajs keine Chance ließ. In der 20. Minute dann der Ausgleich für die Steelers, ebenfalls in Überzahl durch Bastian Steingroß. Somit ging ein munteres Spiel mit vielen Chancen für beide Mannschaften in die erste Pause.

Auch der zweite Abschnitt begann sehr schwungvoll. Ondrej Poživil spielte von der eigenen Grundlinie einen Pass an die blaue Linie der Bietigheimer, wo Branden Gracel die Scheibe aus vollem Lauf mitnahm und Sinisa Martinovic mit einer tollen Körpertäuschung aussteigen ließ und den ESVK wieder in Führung brachte. Die Steelers waren aber weiterhin brandgefährlich. Max Prommersberger war es mit einer Direktabnahme vorbehalten, den Ausgleich zu erzielen. Nach einem fairen Check von Florian Thomas war es Max Prommersberger, der zunächst die Faust in Richtung Florian Thomas sprechen ließ. Als Jeffrey Szwez zu Thomas' Verteidigung eilte, war es wie so oft in dieser Serie. Nur der Kaufbeurer, der auf die Strafbank musste. Die Überzahlsituation spielten die Bietigheimer allerdings super aus. Über Dominic Auger und David Wrigley kam der Puck nach einer schnellen Stafette zu Matt McKnight und erstmals an diesem Abend gingen die Gäste in Führung. Zu Drittelende gab es noch ein Handgemenge zwischen mehreren Spielern beider Mannschaften. Jeweils zwei Spieler beider Mannschaften mussten sich zu Drittelbeginn auf dem Sünderbänkchen ausruhen.

Mit großen Hoffnungen, das Spiel noch drehen zu können gingen die Buron Joker in das dritte Drittel. Man hatte einige Chancen und brachte Sinisa Martinovic doch einige Mal in Schwierigkeiten. Das Glück des Tüchtigen war auf Seiten der Steelers. So verteidigten sie geschickt die Führung. Als man selbst eine Überzahlsituation zugesprochen bekam, war es soweit. Wiederum Marcus Sommerfeld zog von der blauen Linie ab und Stefan Vajs hatte das Nachsehen. Als man eine Minute später im Spielaufbau die Scheibe verlor war es Robin Just, der den Puck in den Winkel schlenzte. Danach war der Arbeitstag für Stefan Vajs beendet. Marc-Michael Henne kam ins Spiel. Allerdings dauerte es nicht einmal 60 Sekunden und die Ellentäler machten den Sack zu. René Schoofs verwandelte einen Rückpass von Robin Just unhaltbar. In der 58. Minute das vermeintliche 4:7. Schiedsrichter Vogl bemühte den Videobeweis und gab das Tor nicht. Somit endete eine tolle letzte Saison am Berliner Platz im Halbfinale.

Nach dem Spiel, das obligatorische Händeschütteln beider Mannschaften nach dem entscheidenden Spiel der Serie. In der Pressekonferenz lobte Gästetrainer Kevin Gaudet den ESVK und Trainer Andreas Brockmann. Die Serie hätte auch anders laufen können, die Kaufbeurer bekamen aber nie das Momentum in der Serie. Er war froh, gegen den ESVK spielen zu können, denn im Finale warten die Frankfurter Löwen, die dem Spielstiel der Kaufbeurer am nächsten kommen. Andreas Brockmann gratulierte dem SC Bietigheim-Bissingen zur fünften Finalteilnahme in Folge. Auch er sprach das Momentum an, welches man leider nie bekam wie auch das nötige Scheibenglück. Er dankte den Fans und verabschiedete sich mit einem großen Kompliment an die Mannschaft in die Sommerpause.

Tore: 1:0 (2.) Schmidle (Fröhlich, Woidtke); 2:0 (7.) Schmidle (Poživil); 2:1 ÜZ (8.) Sommerfeld (Auger, Weller); 2:2 ÜZ (20.) Steingroß (Rodman, Just); 3:2 (23.) Gracel (Poživil, Haase); 3:3 (28.) Prommersberger (Schoofs, Lukes); 3:4 ÜZ (36.) McKnight (Auger, Wrigley); 3:5 ÜZ (49.) Sommerfeld (Auger, Weller); 3:6 (50.) Just; 3:7 Schoofs (Just)

Aufstellung ESVK

Vajs; Henne

Ketterer – Pfaffengut
Schütz – Woidtke (A)
Haase– Poživil

Blomqvist – Gracel – Karevaara (A)
Schmidle (C) – Thomas – Fröhlich
Kiefersauer – Schäffler– Szwez
Wolter– Oppolzer

Strafminuten: 16-18

Zuschauer: 2.600 (Ausverkauft)

Schiedsrichter: Stefan Vogl

Text: Markus Müller


Tags:
eishockey sport esvk halbfinale aus


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