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Landwirte im großen Stil übers Ohr gehauen - Fahndung nach Betrüger aus dem Ostallgäu
13.03.2013 - 11:44
Landwirte aus dem Ober- und Ostallgäu sind seit dem Herbst häufiger auf einen 51-jährigen Mann hereingefallen. Der Ostallgäuer hatte ihnen lukrative Geschäfte versprochen, nichts davon stellte sich als wahr heraus.
Der Betrüger erkundigte sich bei den Eigentümern nach Unterstellmöglichkeiten für hochwertige Maschinen und erklärte sich bereit, dafür Miete zu bezahlen. Dabei erzählte der redegewandte Mann, dass er die Möglichkeit habe, diese teuren Maschinen von einem Geschäftspartner zu günstigsten Preisen anzukaufen. Da er bereits einen Abnehmer für die Ware habe, der bereit ist, dafür deutlich mehr zu bezahlen, könne er innerhalb kurzer Zeit einen hohen Gewinn erzielen.

Häufig gelang es dem Mann, die Eigentümer zu überreden, sich an diesem lukrativen Geschäft zu beteiligen. Die Geschädigten übergaben dem Betrüger unterschiedlich hohe Summen im vier- und fünfstelligen Bereich für den Ankauf der Maschinen. Die ersten Geschädigten erstatteten jetzt Strafanzeige bei der Polizei, da keine Maschinen untergestellt wurden und auch kein Geld zurück bezahlt wurde. Nach der Übergabe des Bargeldes hörten die Geschädigten nur falsche Versprechungen und fadenscheinigen Ausreden.

Inzwischen ist der Betrüger unter getaucht und es wird nach dem 51-jährigen Mann aus dem Ostallgäu europaweit per Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kempten gefahndet.

Der bisher bei der Polizei bekannte Schaden beläuft sich auf eine sechsstellige Summe. Es ist zu befürchten, dass noch mehr Personen geschädigt worden sind. Daher bittet die Polizei mögliche Zeugen und weitere Geschädigte, sich bei der Kriminalpolizei Kaufbeuren oder einer anderen Polizeidienststelle melden.

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