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Die Kaufbeurer Joker feiern einen Kantersieg zum Auftiakt
(Bildquelle: Philippe Bader)
 
Kaufbeuren
Samstag, 7. November 2020

8-1 Kaufbeuren fegt Dresden aus der Halle

Zum langersehnten Saisonstart, gastierten die Dresdner Eislöwen am Freitagabend in der erdgas schwaben arena. Die zahlreichen Fans, die zu diesem Anlass das Spiel über SpradeTV verfolgten, waren gespannt, wie sich das Team von Rob Pallin nach einer vielversprechenden Vorbereitung bei Ihrem ersten Punktspiel präsentieren würde. Der blendend aufgelegte Branden Gracel konnte dabei verletzungsbeding nicht mitwirken, auch auf Fabian Voit, Max Lukes und Markus Schweiger musste der ESVK leider verzichten. Für das Verhindern der Gegentore war von Beginn an Sefan Vajs zuständig.

Das Spiel beginnt schnell und offen. Es dauert aber bis zur vierten Minute, bis der ESVK zur ersten klaren Tormöglichkeit durch Tyler Spurgeon kommt, der scheitert aber vorerst auch im Nachsetzen an Riku Helenius im Eislöwen Tor. In der gleichen Spielminute klingelt es dann aber doch noch zur Joker Führung. DEL Leihgabe Patrick Reimer wird erst von Julian Eichinger und John Lammers mustergültig freigespielt und setzt dann die Scheibe trocken unter die Querlatte. Die Joker jetzt mit Rückewind, Sami Blomqvist direkt mit der Chance auf den zweiten Treffer, aber Helenius ist zur Stelle. Weiter steht der Dresdner Keeper im Brennpunkt, weil John Lammers, Patrick Reimer und Alex Thiel aus allen Lagen feuern. Stefan Vajs hat dagegen bisher einen ruhigen Abend und muss nur bei einem Versuch von Elvijs Biezais einmal zur Tat schreiten, hat dabei aber keine größeren Probleme. Neun Minuten sind von der Uhr und zum ersten Mal Überzahlspiel für die Hausherren, kurzeitig sogar in doppelter Überzahl, weil
die Dresdner enorm unter Druck stehend zu unfairen Mitteln greifen müssen. John Lammers zieht direkt ab, nagelt den Puck aber an den Pfosten. Der Abpraller landet bei Tyler Spurgeon, der hinter dem Tor stehend den im Slot lauernden Daniel Oppolzer bedient und der bedankt sich mit dem 2:0 für Rotgelb. Dresden findet auch in der Folge nicht wirklich statt und kann auch sein erstes Powerplay in der 14. Minuten nicht nutzen. Die Hausherren drücken indes auf weitere Treffer, ein Hammer von Sami Blomqvist und ein weiterer Schuss von Patrick Reimer kurz vor der Sirene, gehen aber jeweils haarscharf am Kasten vorbei. Völlig verdient geht es mit 2:0 in die Pause.

Ambitionierter Start der Gäste in Drittel Zwei und in der 23. Minute brennt es kurzeitig vor Stefan Vajs, mit vereinten Kräften wird der Anschlusstreffer aber verhindert. Die Eislöwen jetzt mit deutlich mehr Scheibenbesitz, bisher kommt aber nichts Zwingendes dabei heraus. Tobi Wörle dann mal mit Entlastung für den ESV, sein abgefälschter Schuss bleibt aber an Helenius hängen. Die Partie zur Mitte des zweiten Abschnitts etwas zerfahren, es fällt auf das Branden Gracel fehlt, die Pässe von Sami Blomqvist finden keinen Abnehmer. Dann besinnen sich die Joker wieder zu alter Stärke und reißen das Spiel wieder an sich. Vor allem die Youngsters Philipp Krauß und Max Oswald zeigen starken Körpereinsatz und legen sich teilweise mit der gesamten Dresdner Hintermannschaft an. Dreißig Minuten sind gespielt und der Gäste Goalie hat gegen Tyler Spurgeon und Tobias Echtler alle Hände voll zu tun, um sein Team im Spiel zu halten. Durch den erneuten Druck kommt Kaufbeuren zu einer weiteren
Überzahlsituation und wieder läuft die Scheibe gut. Sami Blomqvist scheitert ebenso wie Joey Lewis an den Reflexen von Helenius. Kurz darauf treibt Patrick Reimer unvergleichlich dynamisch die Scheibe in die Angriffszone, legt ab auf den anstürmenden Tyler Spurgeon, der quer auf John Lammers und es steht 3:0 in Minute 32. Dresden gibt sich noch nicht auf und kommt mit Neuzugang Evan Trupp gefährlich vor Stefan Vajs, der ist aber auf dem Posten wenn er gebraucht wird. Es folgt ein genialer Scheibengewinn von Tyler Spurgeon hinter dem Dresdner Tor, Patrick Reimer wird bedient und scheitert am Pfosten. In den letzten Minuten vor Drittelende zeigen sich die Hausherren dann sehr sorglos und lassen sehr viel zu. René Kramer verzieht völlig freistehend vor dem Tor seinen Abschluss und auch Elvijs Biezais und Erik Betzold können beste Chancen auf den Anschlusstreffer nicht nutzen. Gefühlt genau zur richtigen Zeit für die Joker, geht es zum Pausentee.
Das Schlussdrittel wird mit einem Knaller von Kevin Lavallée eingeläutet, den Vajs aber entschärft. Besser läuft es auf der anderen Seite, wo Joey Lewis mustergültig Sami Blomqvist bedient und der mit einem Laserstrahl unhaltbar zum 4:0 in Minute 42. Kurz darauf muss Tobi Wörle eigentlich direkt erneut treffen, bringt die Scheibe aber nicht im Tor unter. Erneute Powerplay Situation für Rotgelb und eigentlich sind es die Gäste, die in Unterzahl zu den besseren Chancen kommen, aber keine davon nutzen können. Das rächt sich, weil auf der anderen Seite Philipp Krauß einen Schuss von Julian Eichinger, entscheidend zum 5:0 in der 44. Minute abfälschen kann. Die Dresdner bleiben bemüht, aber auch zu oft bereits in der neutralen Zone an einem Kaufbeurer Schläger hängen. Vielleicht gelingt der Anschlusstreffer bei eigener Überzahl, aber hierbei scheitert Vladislav Filin gleich zweimal an Stefan Vajs. Schrecksekunde für den ESV dann in der 48. Minute. Max Oswald wird ausgehebelt, kracht ungebremst in
die Bande und muss unter Schmerzen vom Eis gebracht werden. Die Joker reagieren darauf eine Minute später mit einem erneuten Treffer. Eine Drei auf Zwei Situation läuft über Lammers und Reimer und wird von Fabian Koziol zum 6:1 abgeschlossen. Sami Blomqvist gleich mit der nächsten Großchance, die Eislöwen Abwehr offen wie ein Scheunentor. Aber auch für die Dresdner Stürmer ist es zum Verzweifeln. In Überzahl taucht erneut Vladislav Filin völlig frei vor Stefan Vajs auf, doch der hält bärenstark. Auch seinem Gegenüber Riku Helenius kann man keinen Vorwurf machen, er pariert den direkten Gegenzug von Sami Blomqvist sehenswert. Dann fällt er doch noch, der Ehrentreffer für Dresdner. Der ESVK schafft es in der 54. Minute nicht die Scheibe vor dem eigenen Tor unter Kontrolle zu bringen und Jordan Knackstedt nutzt das zum 6:1. Es dauert nur zwei Minute, da schenken die Joker den Eislöwen den nächsten Treffer ein. Tobi Wörle mit schneller Körpertäuschung und trockenem Abschluss zur 7:1 Führung.
Dann muss zu allem Überfluss für die Gäste, auch noch Routinier Steven Rupprich nach fairem Check von Fabian Koziol, verletzt das Spiel beenden. Den Schlusspunkt setzt in der 49. Minute dann Philipp Krauß. Riku Helenius, von seiner Abwehr im Stich gelassen, kann zweimal halten, aber den dritten Nachschuss von Krauß muss er dann passieren lassen. Die Rotgelben gewinnen, auch in dieser Höhe, verdient mit 8:1 und legen einen gelungen Saisonstart hin.


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DEL2 Auftaktsieg Allgäu Eishockey


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