Moderator: Thomas Häuslinger
mit Thomas Häuslinger
 
 

Aus der Traum: ERC Sonthofen verliert die Finalserie
29.03.2013 - 12:01
Am gestrigen Gründonnerstag hat der ERC Sonthofen das 4. Finalspiel um die Bayerische Meisterschaft mit 2:0 verloren. Damit hat der EHC Bayreuth drei Siege in der Serie erreicht und ist aus Sicht der gesamten Playoff-Spiele verdient Bayerischer Meister der Bayernliga geworden.
3200 zahlende Zuschauer waren gestern im Stadion um das 4. Finalspiel zu sehen. Auch aus Sonthofen waren zur Unterstützung der Bulls zahlreiche Fans angereist. Die Mannschaft um Trainer Harry Waibel hatte sich einiges vorgenommen um in Bayreuth erfolgreich zu sein und ging dementsprechend konzentriert zu Werke. Leider wurde die Spielweise durch den Schiedsrichter beeinflusst, denn er sprach in den ersten 10 Spielminuten insgesamt 3 Zweiminutenstrafen gegen die Bulls aus. Nachdem der Dauerdruck gut überstanden war kam der ERC immer besser in das Match. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten, diese wurden aber durch die Goalies entschärft, wobei Thomas Zellhuber mehr gefordert wurde. Torlos endete das erste Spieldrittel und die mitgereisten Zuschauer konnten mit der kämpferischen Leistung der Mannschaft zufrieden sein.

Das zweite Drittel begann wie das erste endete. Zwei Teams kämpften, rannten und gaben alles um zum Erfolg zu kommen. Dabei gab es Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, die aber nicht genutzt wurden. In der 38. Spielminute verlor der ERC im Drittel der Gastgeber den Puck und der Spieler Geigermüller marschierte Richtung Tor der Bulls und kam zum Torschuss. Diesen konnte Thomas Zellhuber abwehren aber bei dem Nachschuss hatte er leider keine Abwehrmöglichkeit mehr, so dass der Bayreuther Spieler Fendt den viel umjubelten Führungstreffer erzielte. Damit wurde es für den ERC immer schwerer in der Serie zurückzukommen. Man gab nicht auf und kämpfte weiter, doch im Torabschluss war man nicht effektiv genug. Einmal landete der Puck auf dem Tornetz oder er ging an den Pfosten oder die gegnerischen Abwehrspieler konnten den Schuss abwehren. So gingen beide Mannschaften mit der knappen Führung für Bayreuth in die Kabine.

In den letzten 20. Spielminuten musste der ERC alles geben um zum erhofften Erfolg zu kommen. Dies versuchten die Spieler auch und die Spielanteile wurden immer ausgeglichener. Doch leider wurden die sich ergebenden Chancen nicht verwertet, man hatte das Gefühl das einige Spieler beim Torabschluss die Seuche am Schläger hatten. Nachdem die Bulls eine Strafzeit überstanden hatten konnte der Bayreuther Spieler Bartosch aus linker Halbdistanz Thomas Zellhuber überwinden und baute damit die Führung für seine Mannschaft weiter aus. Somit wurde die Aufgabe für die Bulls immer schwerer und die Spielzeit verging wie im Fluge. Auch die sich noch ergebenden Möglichkeiten konnten durch die Stürmer der Bulls nicht genutzt werden, so dass der Endstand nach 60 Spielminuten mit dem Sieg für Bayreuth endete.

Bitter für den ERC Sonthofen, der in der Haupt- und Zwischenrunde alle Mannschaften nach belieben dominierte und im Finale das Leistungsvermögen nicht abrufen konnte. Das wird die sportliche Leitung mit der Vereinsführung genau analysieren und zum positiven für die Zukunft abändern. Trotzdem hat das Team um das Trainergespann Harry und Peter Waibel eine super Saison gespielt, nur leider ohne den krönenden Abschluss für sich und die Fans zu erreichen.

Ein Bericht von Jürgen Naumann / ERC Sonthofen

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