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Memminger Indians starten in BEL-Aufstiegsrunde
01.02.2013 - 07:21
Jetzt zählt’s: Mit einem Auswärtsspiel beim ESC Dorfen starten die Memminger Indians am Freitagabend in die Meisterrunde der Eishockey-Bayernliga.
Um 20 Uhr fällt das erste Bully der wichtigsten und spannendsten vier Wochen der Saison. Begleitet wird der ECDC in Oberbayerische wieder von über 100 rot-weißen Fans, die zusammen mit dem Team den ersten Halbfinal-Einzug der Vereinsgeschichte in Angriff nehmen möchten. Das erste Heimspiel der Aufstiegsrunde findet dann am kommenden Freitag, 8. Februar um 20 Uhr, gegen die Höchstadt Alligators statt.

Es sind jene Wochen des Jahres, auf die jeder Eishockey-Begeisterte hinfiebert: die Play-off-Zeit. Entsprechend motiviert und ambitioniert wollen sich auch die Memminger Indians präsentieren. Nach einer bislang guten Saison, in der man sich letztlich souverän für die Meisterrunde qualifizierte, will die Mannschaft zeigen, dass sie noch einen Schritt weiter kommen kann. Ganz deutlich formuliert der sportliche Leiter und Cheftrainer Jogi Koch deshalb die Zielsetzung: „Wir können und wollen es ins Halbfinale schaffen.“ Dazu müssen die Rot-Weißen in ihrer Fünfer-Gruppe mit Bayreuth, Moosburg, Dorfen, Memmingen und Höchstadt am Ende mindestens Zweiter werden. „Bayreuth ist klarer Anwärter auf Platz eins. Dahinter werden sich vier Mannschaften um Platz zwei streiten“, erklärt Koch. Und weiter: „Wir können das packen. Wir müssen den Erfolg richtig wollen und alles andere ausblenden.“ Und so heißt es beim ECDC volle Konzentration auf vier Wochen Meisterrunden-Eishockey. Nun spielt es keine Rolle mehr, dass man erneut in eine Gruppe mit weiten Auswärtsfahrten und ohne die finanziell lukrativen Derby-Gegner Buchloe und Sonthofen kam. Jetzt ist es auch egal, dass man in den Hauptrundenspielen gegen alle vier Play-off-Gegner schlecht aussah:

Sieben von acht Begegnungen gegen Höchstadt, Bayreuth, Moosburg und Dorfen verloren die Indians in der Vorrunde. „Interessiert jetzt nicht mehr“, so Koch. „Es geht bei Null los – und das sollte der Mannschaft erst recht ein Ansporn sein, es jetzt besser zu machen“, fordert der Coach, der noch einmal betont. „Wenn wir die Aufgaben konzentriert und diszipliniert angehen, sind wir keinesfalls das schlechtere Team.“ Wie unangenehm Freitagsgegner Dorfen ist, wissen die Memminger jedoch bereits seit Jahren. Saison für Saison entpuppt sich der langjährige Bayernligist immer wieder mal als Stolperstein für die Indians. Konnten sich die Rot-Blauen in der Vergangenheit immer auf ihre Tugenden wie Kampfkraft und Teamgeist verlassen, kam diese Saison auch noch jede Menge spielerische Klasse dazu. Die Neuzugänge Daniel Hämmerle (aus Waldkraiburg), Christian Poetzel und Christian Mitternacht (beide aus Erding) schlugen voll ein. Im Sturm werden die Eispiraten von der starken Reihe um Topscorer Hämmerle (44 Punkte), Kanadier Chad Anderson (41 P.) und Michael Trox (34 P.) angetrieben. Auch Poetzel, Tobias Brenninger und die Koß-Brüder sind verlässliche Scorer. In der Abwehr setzt der sympathische Trainer John Samanski auf die Routiniers Mitternacht und Ferdinand Zink, die auch große Offensiv-Qualitäten haben.

Eine Bank im Tor ist wie immer Goalie Andreas Tanzer, der die gegnerischen Stürmer reihenweise zur Verzweiflung bringen kann. All dem wollen die Memminger am Freitagabend aber Wille, Entschlossenheit und volle Konzentration entgegensetzen, um am Ende mit etwas Zählbarem in die Meisterrunde zu starten.

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