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Hammerwochenende für Memminger Indians
04.01.2013 - 08:57
Für die Memminger Indians beginnt an diesem Wochenende die heiße Phase im Kampf um einen Meisterrunden-Platz in der Eishockey-Bayernliga.
Gegen die unmittelbaren Konkurrenten Pfaffenhofen und Lindau will der ECDC unbedingt punkten, um einen vielleicht schon entscheidenden Schritt nach vorn zu machen und sich wieder im oberen Drittel der Liga festzusetzen. Heute um 20 Uhr treten die Indians zunächst in der Hallertau beim Tabellenvierten EC Pfaffenhofen an.

EC Pfaffenhofen spielt eine starke Saison und steht derzeit mit 36 Punkten auf Rang vier der BEL-Tabelle. Damit sind sie genau einen Zähler und einen Platz besser als die Memminger, haben allerdings auch schon ein Spiel mehr absolviert. Allein die Ausgangslage verspricht also bereits Hochspannung vor dem Duell der beiden etablierten Bayernligisten. Der Sieger kommt seinem Ziel, der direkten Qualifikation zur Meisterrunde, voraussichtlich einen entscheidenden Schritt näher. Für den ECDC hat sich die Ausgangslage nach dem wichtigen Auswärtssieg in Waldkraiburg am letzten Sonntag wieder verbessert: Acht Punkte beträgt derzeit der Vorsprung auf den "Strich" – allerdings treten die Indians nun nur noch gegen unmittelbare Konkurrenten und Teams aus der Spitzengruppe der Liga an. Von daher ist volle Konzentration für das junge Team angesagt.

Pfaffenhofen ist schwierig, unangenehm, aber mit einer engagierten und von der ersten bis zur letzten Minuten disziplinierten Vorstellung zu knacken, da sind sich die ECDC-Verantwortlichen einig. Die Stärke der Icehogs liegt sicherlich in der Ausgeglichenheit des Kaders. Die Hallertauer sind in allen Mannschaftsteilen sehr gut besetzt, wobei mit Sicherheit der Sturm etwas hervorzuheben ist. Hier verfügt der ECP mit Kanadier Scott Knowles (bisher 43 Scorerpunkte), dem bestens bekannten David Vokaty (37 Punkte) und Marco Löwenberger (33 Zähler) über eine wahre Tormaschinerie. Auch der junge Luis Seibert und Philipp Spindler sind stets brandgefährlich. In der Verteidigung müssen die Oberbayern am Freitag auf ihren Top-Verteidiger Patrick Landstorfer verzichten, der eine Spieldauersperre absitzt. Im Tor der Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier ist Top-Goalie Andreas Banzer gesetzt.

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