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Eisstadion Kaufbeuren: Sofortmaßnahmen in Höhe von 1,5 Millionen Euro beschlossen - Ratsbegehren soll Zukunft entscheiden
20.03.2013 - 15:43
Jetzt steht es fest: Der ESV Kaufbeuren wird im Herbst seine Heimspiele wieder in der Kaufbeurer Eishalle austragen können. Sofortmaßnahmen im Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro werden angeschoben.
Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse machte aber klar, dass mit diesen Maßnahmen ein Spielbetrieb nur für ein bzw. maximal zwei Spielzeiten gewährleistet werde. Die Zukunft sieht also anders aus. Eine Gesamtsanierung oder ein Neubau kosten mehr als fünf Millionen Euro - die magische Grenze für den Oberbürgermeister und den Stadtrat. In Form eines Ratsbegehrens soll abgefragt werden, ob die Kaufbeurer bereit sind entsprechende Gelder für eine Zukunft des Eissports in der Stadt in die Hand zu nehmen oder eben nicht.

Allerdings ist jetzt der Verein gefragt: „Wir bieten dem Verein an, dass er den Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt beendet und das Stadion in den Besitz der Stadt überwechselt. Nur so können wir die Sofortmaßnahmen starten ohne in den Wettbewerb einzugreifen.“ - Der Verein müsste das Stadion also für einen Euro an die Stadt abgeben, ansonsten könnte die Stadt einen beihilferechtlichen Verstoß begehen.

Die Sofortmaßnahmen umfassend folgende Punkte: Kein Streusalz darf mehr im Stadion verwendet werden. Verschiedene Stufen- und Tribünenbereiche müssen gesperrt werden. In anderen Bereichen darf nur mit klar definierten Zuschauerzahlen gearbeitet werden - heißt: nur eine ganz genaue Anzahl von Fans darf sich in bestimmten Blöcken aufhalten. Einzelne Wände und Träger müssen saniert oder unterstützt werden. Fundamente müssen ertüchtigt und Zugangstreppen- und Podestplatten ausgetauscht werden.

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