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Mindestens 12 deutsche Soldaten bei Bombenanschlag in Mali verletzt
Berlin (dpa) - Bei dem Bombenanschlag auf eine Bundeswehr-Patrouille im westafrikanischen Mali sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mindestens zwölf deutsche Soldaten verletzt worden. Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr informierte am Freitag zudem die Obleute im Verteidigungsausschuss darüber, dass ein weiterer UN-Soldat einer anderen Nation verletzt worden sei. Die verletzten Deutschen waren demnach in einem stabilen Zustand und wurden behandelt.
 
(Bildquelle: AllgäuHIT / JDP)
 
Bodensee - Sigmarszell
Sonntag, 16. Mai 2021

Kontrolle in Sigmarszell: Mehrere Verstöße und Fahndungstreffer

Drei Männer mussten gestern das Land wieder wegen illegalen Aufenthalts verlassen. Die Grenzpolizei Lindau stellte neben mehreren Verstößen auch Fahndungstreffer fest.

Schleierfahnder der Grenzpolizei Lindau kontrollierten am frühen Samstagabend auf der A96, Höhe Sigmarszell, einen mit vier Männer besetzten Pkw. Auf Nachfrage der Beamten gaben sie an, auf dem Weg ins Obere Allgäu zu sein. Beim Fahrer handelte es sich um einen 74-jährigen Serben, der in Deutschland wohnhaft ist. Bei einem 38-jährigen Insassen, der lediglich eine albanische Identitätskarte vorzeigen konnte, wurden die Beamten schnell fündig. Es stellte sich durch Ermittlungen vor Ort heraus, dass sich der Mann bereits seit mehreren Jahren illegal in Deutschland aufhält und über keinerlei Passpapiere verfügt. Darüber hinaus war der Albaner mehrfach im polizeilichen Fahndungsbestand zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Auch im Fahrzeug befanden sich ein 49-jähriger Serbe und sein 19-jähriger Sohn. Vater und Sohn konnten sich ordnungsgemäß ausweisen und begründeten somit grundsätzlich einen legalen Aufenthalt in Deutschland. Doch hier tauchte schon ein weiteres Problem auf. Den geschulten Augen der Fahnder entging es nicht, dass der Fahrer und die Serben offensichtlich von der Arbeit auf einer Baustelle zurückkehrten. Alle Männer waren von Baustaub überzogen, sogar deren Oberbekleidung war teilweise mit derselben Farbe verschmutzt. Da die Männer sich nun nicht aus touristischen Gründen, sondern überwiegend wegen einer Arbeitsaufnahme in Deutschland aufhielten, erlosch auch deren legaler Aufenthalt. Nachdem sich alle Insassen aus drei verschiedenen Haushalten ohne Masken im Fahrzeug befanden, wurden auch diese Verstöße zur Anzeige gebracht. Neben den Infektionsschutzverstößen, erwarten drei der Männer auch Strafverfahren wegen eines illegalen Aufenthaltes. Sie mussten Deutschland auf direktem Weg wieder verlassen.

(GPI Lindau)


Tags:
polizei kontrolle fahndung sigmarszell


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