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Appell an Oberbürgermeister und Stadtrat - Bund Naturschutz will Bebauung des Insel-Seeufers verhindern
14.02.2013 - 08:20
In einem offenen Brief hat sich der Bund Naturschutz an Oberbürgermeister Gerhard Ecker und den Stadtrat in Lindau gewandt. Ziel ist es, eine Bebauung entlang des Insel-Seeufers zu verhindern.
Hintergund sind die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem derzeit ansässigen Familienunternehmen und der Stadt Lindau.

Nach Amtsantritt von OB Ecker wurde der Pachtvertrag mit der Familie gekündigt. Die Verwaltung plant die finanzielle Vermarktung der Seegrundstücke. Benötigt wird das Geld zur Finanzierung der Sanierungskosten für Lindauer Schulen, so die Stadt. Bereits in der Bürgerversammlung im November letzten Jahres wurde von einer Mehrheit der Anwesenden der Antrag gestellt, sich mit dem Thema zu befassen. Dies soll jetzt in der Stadtratsitzung am 21. Februar passieren.

Bei den Flächen handelt es sich um den Botanischen Alpengarten der Familie Sündermann, der 1886 angelegt wurde. Seit über 90 Jahren befindet sich dort eine Spezialgärtnerei für Alpen- und Steingartenpflanzen. Eine Wohnbebauung entlang des sogenannten Kleinen Sees würde das Landschaftsbild in Lindau massiv beeinträchtigen, und den Landschafts- und Umweltschutz der Stadt in diesem Bereich zerstören, so der Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz Erich Jörg.

Unterstützt wird der Antrag von den nachfolgenden Vereinen bzw. Einrichtungen, die sich teilweise im Bereich der Grundstücke befinden:
Lindauer Ruderklub
Lindauer Kanuklub
Eisenbahnersportverein
Förderverein Hintere Insel
Stadtheimatpflegerin

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