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Bundespolizei ermittelt illegalen Einreiser
01.09.2011 - 05:30
Die Bundespolizei hat am Dienstag (30. August) auf der Autobahn Lindau – München einen jungen afghanischen Staatsangehörigen festgenommen. Er war in einem Pkw unerlaubt eingereist. Auch der Fahrer und der Beifahrer des Wagens gerieten ins Visier der Fahnder.
In den Abendstunden zogen die Lindauer Fahnder auf Höhe Sigmarszell ein Auto mit drei Insassen aus dem Verkehr. Während sich die beiden Deutschen vorne ordnungsgemäß ausweisen konnten, hatte der junge Mitfahrer auf der Rückbank keine Papiere. Es handelte sich eigenen Angaben zufolge um einen jungen Mann aus Afghanistan.

Nach ersten Erkenntnissen lernte der Fahrzeugführer den Beifahrer und dessen jüngeren Begleiter über eine Mitfahrzentrale kennen und nahm sie von Italien aus nach Deutschland mit. Die beiden Mitfahrer erklärten, dass sie sich rein zufällig getroffen und ebenso zufällig das gleiche Reiseziel, nämlich Hamburg, gehabt hätten. Wie sich herausstellte, organisierte der 44-jährige Deutsche afghanischer Abstammung für sich und den Afghanen die Mitfahrgelegenheit in die Bundesrepublik.

Da dem offenbar ahnungslosen Fahrer keine Verbindung zu den anderen Personen nachgewiesen werden konnte, durfte er seine Fahrt alsbald wieder fortsetzen. Auch der in Hamburg wohnhafte Beifahrer verließ nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen das Lindauer Bundespolizeirevier freien Fußes. Er wird sich jedoch wegen Beihilfe zur illegalen Einreise strafrechtlich verantworten müssen. Der Afghane wurde wegen unerlaubter Einreise angezeigt. Die Ermittlungen zu seiner Reiseroute und möglichen Hintermännern dauern an.

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