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Alle Gewinner des Wettbewerbs im Handwerk
(Bildquelle: HWK Schwaben)
 
Allgäu
Freitag, 27. September 2019

54 junge Handwerker-/innen setzen sich durch

Praktischer Leistungswettbewerb im Handwerk

Im Atrium der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) wurde extra der rote Teppich ausgerollt. Das schwäbische Handwerk hat allen Grund zum Feiern, denn 54 junge Handwerkerinnen und Handwerker konnten sich im Praktischen Leistungswettbewerb durchsetzen und sind für 2019 „die Besten“ in ihrem Gewerk. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) gratulierte in seiner Begrüßung und lobte das Engagement der Kammersieger: „Sie haben gezeigt, was man aus einer Ausbildung rausholen kann. Das Handwerk ist bunt! Das Handwerk macht Spaß! Das Handwerk begeistert! Dafür sind Sie die besten Botschafter.“ Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK Schwaben, zollte den 25 jungen Damen und 29 Herren seine Anerkennung für ihren Trainingsfleiß, ihr Können, ihren Siegeswillen und ihr Durchsetzungsvermögen. Er sagte: „Sie sind tolle Vorbilder. Das schwäbische Handwerk ist stolz auf Sie! Machen Sie weiter so. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie auch auf Landes- und Bundesebene mitmischen können. “

 

Die Liste der Sieger 2019 zeigt die ganze Bandbreite der handwerklichen Berufe. In vielen Bereichen konnte der Nachwuchs brillieren. Von A-Z waren 54 Gewerke im Wettbewerb vertreten. Neben den bekannten Handwerksberufen wie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Friseur oder Maurer hat das schwäbische Handwerk auch in ausgefallenen Berufen, wie dem Orgel- und Harmoniumbauer oder der Keramikerin, hervorragend qualifizierte Fachkräfte vorzuweisen. Diese jungen Gesellinnen und Gesellen sind Vorbilder für alle, die derzeit in der Ausbildung sind und auch für alle, die in den nächsten Jahren die Schule beenden werden und sich dann entscheiden müssen, wie es weitergeht. Eine handwerkliche Ausbildung bietet hier ein sehr gutes berufliches Fundament und eine ausgezeichnete Lebensperspektive.

 

Nächste Stationen: Landes- und Bundeswettbewerb

Am Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks können Absolventen der Gesellen- und Abschlussprüfungen 2019 teilnehmen. Sie müssen die beste praktische Prüfungsarbeit in ihren jeweiligen Prüfungsbezirken abgelegt haben. Während bei manchem Gewerk das zur Prüfung angefertigte Gesellenstück für den Wettbewerb bewertet wurde, mussten in anderen Berufen, beispielsweise bei den Fachverkäufern in den Lebensmittelhandwerken oder in den Bau- und Ausbauhandwerken, zusätzlich Arbeitsproben gefertigt werden. Die Kammersieger können jetzt an weiteren Berufswettbewerben teilnehmen. Die nächsten Ebenen sind der Landeswettbewerb und der Bundeswettbewerb.

 

Berufliche Bildung muss gestärkt werden

In seiner Festansprache forderte HWK-Präsident Rauch mehr Investitionen in die berufliche Bildung: „Wenn wir als Wirtschaftsstandort in der Welt auch künftig ganz vorne mitspielen wollen, dann ist die exzellente Bildung der Schlüssel dafür. Bildung ist unser wichtigster Rohstoff und dafür muss Geld in die Hand genommen werden.“ Es brauche eine umfassende Berufsorientierung an allen Schulen, damit Jugendliche und ihre Eltern wissen, welche Chancen in einer Berufsausbildung liegen. Gleichermaßen müssten die beruflichen Schulen und die Bildungszentren des Handwerks auf der Höhe der Zeit ausgestattet und ausreichend finanziert sein. Ein besonders Beispiel dafür, so Rauch, sei das neugebaute Berufsbildungs- und Technologiezentrum der HWK Schwaben in Augsburg. Beide Bauabschnitte werden im kommenden Jahr eingeweiht.

Der Präsident wies auch auf die Bedeutung des Meisters für das Handwerk hin. „Der Meister ist der Inbegriff des Deutschen Handwerks.“ Positiv sah Rauch die Wiedereinführung der Meisterpflicht in 12 Gewerken sowie die finanzielle Förderung der Meisterkurse mit 2000 Euro pro Teilnehmer.

 

 

Silberne Ehrennadel für Ausbilder

Ein besonderer Dank galt auch den Ausbildern in den Unternehmen. HWK-Präsident Rauch: „Wer ein erstklassiger Handwerker werden will, der braucht eine erstklassige Ausbildung – und dafür garantiert ein erstklassiger Meister, der den Lehrling führt. Es ist immer wieder toll, wie manche Ausbilder sich für ihre Nachwuchskräfte einsetzen und sie unterstützen, wenn es dann um die Arbeitsproben beim Leistungswettbewerb geht.“ Drei Ausbilder wurden in diesem Jahr mit der Silbernen Ehrennadel des Schwäbischen Handwerks ausgezeichnet, weil sie bereits dreimal einen Kammersieger hervorgebracht hatten.

 

Die Listen der Kammersieger/innen mit Ausbildungsberuf und Ausbildungsbetrieb sowie der Ausbilder, die die Silberne Ehrennadel erhalten haben, können im Internet unter www.hwk-schwaben.de/plw abgerufen werden. Dort stehen ebenso ab sofort Fotos zum Download zur Verfügung.

 

Die Geehrten aus der Region: Barbara Schöffl (Memmingen), Lucas Barth (Lachen, Magdalena Schuster (Kammlach), Kathrin Urban (Kempten), Michael Mächler (Sulzberg), Pius Ueth (Bad Hindelang, Maximilian Reffle (Friesenried), Christin Fuchs (Kaufbeuren), Lukas Schrettl (Pfronten), Lisa Krebentitscher (Halblech), Sandra Schön (Günzach), Joel Rexhausen (Kaufbeuren), Nino Sartini (Kaufbeuren), Ramona Högg (Markt Wald), Mirjam Durbowy (Waltenhausen), David Fischbach (Markt Rettenbach), Shpetim Hasanaj (Babenhausen), David Keisinger (Balzhausen) und Benedikt Pfister (Wolfertschwenden).

 

 


Tags:
handwerk wettbewerb geschafft allgäu



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