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Jan Header bei Niederlage in Lindau
(Bildquelle: ECDC Memmingen)
 
Memmingen
Dienstag, 19. Januar 2016

ECDC Memmingen verliert gegen EV Lindau

Schnell abhaken heißt es für die Memminger Indians das Auftaktwochenende der Meisterrunde in der Bayerischen Eishockey-Liga. Am Sonntagabend verlor der ECDC auch den zweiten Vergleich gegen den EV Lindau am Bodensee mit 2:5. Bis 15 Minuten vor dem Ende hatten die Memminger noch geführt, mussten sich dann aber dem starken Schlussspurt der Islanders geschlagen geben. Nun gilt es, am kommenden Wochenende im Doppelvergleich mit dem EV Moosburg möglichst viele Punkte zu holen. Das Heimspiel am Hühnerberg steigt am Freitag um 20 Uhr.

Nach der 1:4-Niederlage vom Freitag in Memmingen hatten sich die GEFRO-Indians viel vorgenommen für das zweite Kräftemessen mit dem Meister. Mehrere Hundert Fans begleiteten die Rot-Weißen an den Bodensee und sahen von Beginn an eine deutlich verbesserte ECDC-Mannschaft, die auf Augenhöhe mit dem Favoriten agierte. Verzichten mussten die Indianer erneut auf Martin Niemz, Martin Hoffmann und Marc Stotz, dennoch übten die Gäste in den Anfangsminuten viel Druck aus. Nach fünf Minuten musste EVL-Defender Fabian Sing auf der Strafbank Platz nehmen und in Überzahl gelang dem ECDC durch Patrick Weigant die 1:0-Führung. Memmingen blieb weiter gefährlich, erst allmählich fanden die Insulaner ins Spiel, ihre Angriffe waren aber meist sichere Beute von Goalie Alex Reichelmeir.

So ging es mit der Memminger Führung ins zweite Drittel, in dem der ECDC zunächst bei zwei Überzahlgelegenheiten die Möglichkeit hatte, den Vorsprung zu vergrößern. Ein weiteres, so wichtiges Tor sollte aber nicht gelingen, stattdessen wurde die Partie ruppiger, die Strafzeiten häuften sich. Als nach 34 Minuten Martin Jainz auf der Sünderbank Platz nahm, schlugen die Lindauer in Person von Kontingentspieler Sekula zu. Doch der Ausgleich sollte nur wenige Sekunden Bestand haben, denn im Gegenzug sorgte ECDC-Neuzugang Pavel Vit wieder für die 2:1-Führung der Rot-Weißen. Frohen Mutes ging es also ins letzte Drittel, hatten die Indians im Gegensatz zu den ersten vierzig Minuten vom Freitag den Islanders diesmal mehr als Paroli geboten und mit einer starken Leistung die Chance auf Zählbares.

Doch dann zeigte sich, weshalb man das Team vor dem Wochenende ausdrücklich vor zu vielen Strafzeiten gegen die beste Überzahlmannschaft der Liga gewarnt hatte. Als nach 45 Minuten Finne Ville Eskelinen wegen Hakens auf die Strafbank musste, war der EVL zum zweiten Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis erfolgreich. Mikesz besorgte den Ausgleich, der Kräfte bei den Gastgebern freizusetzen schien. Nun häuften sich die Angriffe auf das Reichelmeir-Tor, Steffen Kirsch gelang nach 49 Minuten schließlich die erstmalige Lindauer Führung. Und als drei Minuten später Mlynek zum 4:2 nachlegte, sahen die bis dahin starken Indianer ihre Felle davonschwimmen.

Das 5:2 durch Paul in der 54. Minute sollte schließlich die endgültige Entscheidung bedeuten – auch weil die Indians zwar mit gefährlichen Angriffen bis in die Schlussminute sich noch hochkarätige Chancen herausspielten, diese im Gegensatz zu den Hausherren in der entscheidenden Phase aber nicht kaltschnäuzig nutzen konnten. So stand am Ende eine zu deutliche 2:5-Niederlage, die ein misslungenes Auftaktwochenende in der BEL-Meisterrunde abschloss. Warum am Freitag nicht die gewohnte Heim-Leistung abgerufen werden konnte und man sich am Sonntag mit einer schlechten Schluss-Viertelstunde um ein gutes Spiel brachte, gilt es nun zu analysieren. Viel Zeit bleibt Trainer Werner Tenschert und seinen Mannen dafür aber nicht, nach einer kurzen Aufarbeitung muss sich der Fokus bereits wieder auf das kommende Wochenende richten. Dann kommt es zum doppelten Duell mit dem EV Moosburg, der zum Auftakt gegen Landsberg auch zweimal leer ausging.

Schon allein deshalb sollte jedem im Team die Bedeutung dieser beiden Partien bewusst sein. Los geht es am Freitag zur gewohnten Zeit um 20 Uhr am Hühnerberg, am Sonntag geht es dann nach Oberbayern (Spielbeginn 17.15 Uhr). Die nächsten Gegner lauten dann Peißenberg und Landsberg. Mit den richtigen Schlüssen aus dem Auftaktwochenende ist also noch alles drin…


Tags:
eishockey sport allgäu ECDC


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