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Allgäuer Kardinal gegen früheren Termin für Papstwahl
04.03.2013 - 09:26
Er ist 79 Jahre alt und aus Wangen im Westallgäu. Als einziger Allgäuer darf Kardinal Walter Kasper mitbestimmen, wer der nächste Papst und damit das Oberhaupt der Katholischen Kirche wird.
Man müsse sich erst kennenlernen und das brauche Zeit. Die Papstwahl, das so genannte Konklave, sollte man deshalb nicht übers Knie brechen, wird Kasper in der Stuttgarter Zeitung zitiert. Insgesamt dürfen sechs deutsche Kardinäle wählen.

Nach erfolgreicher Wahl wird das Ergebnis per "Rauchzeichen" bekannt gegeben. Steigt weißer Rauch aus der berühmten sixtinischen Kapelle auf, gibt es einen neuen Papst, ist der Rauch schwarz, konnten sich die beteiligten Kardinäle nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen.

Hintergrund: Die Kardinäle der katholischen Kirche sind inzwischen zur Vorbereitung der Wahl eines neuen Papstes in Rom zusammen gekommen. Eine der wichtigsten Fragen ist, ob die Wahl früher stattfinden wird als kirchenrechtlich vorgeschrieben.

Foto: djsacche / Flickr

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