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von links: Eric Ballerstedt, Eric Beißwenger, Anton Eß und Georg Baldauf
(Bildquelle: Abgeordnetenbüro Beißwenger)
 
Westallgäu - Lindenberg
Mittwoch, 19. November 2014

Landtagsabgeordneter Eric Beißwenger besucht Käserei Baldauf in Lindenberg

Landtagsabgeordneter Eric Beißwenger hat gemeinsam mit Bürgermeister Eric Ballerstedt die Käserei Baldauf in Lindenberg besucht. Neben einer Werksführung stand ein Gespräch mit den Geschäftsführern Georg Baldauf und Anton Eß auf dem Programm.

Die Heumilch für die Käseproduktion wird täglich von den im Umkreis gelegenen Höfen an die drei genossenschaftlich organisierten Sennereien Hopfen, Gestratz und Grünenbach geliefert. Die Käsermeister verarbeiten die tagesfrische und naturbelassene Heumilch aus silagefreier Fütterung nach alten Rezepturen.

„Es benötigt viel Zeit, bis ein Käse Geschmack, Biss und Aroma entwickelt. Wer einen Blick auf die Produktion wirft, sieht sofort, dass das kein Zufall ist, sondern Handwerkskunst pur“, so Eric Beißwenger.

„Außerdem leistet das Unternehmen einen großen Beitrag zum Erhalt der heimischen Kulturlandschaft und zur Vielfalt“, sagt Beißwenger, der im Bayerischen Landtag unter anderem dem „Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten“ sowie dem „Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz“ angehört.

Im Gespräch mit Bürgermeister Ballerstedt und Landtagsabgeordneten Beißwenger schildern Georg Baldauf und Anton Eß die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, kommen aber auch auf die Sorgen und Nöte des mittelständischen Betriebes und seiner Lieferanten zu sprechen, wie beispielsweise den fallenden Milchpreis. Auch das neue Kultur- und Landschaftsprogramm wird thematisiert.

„Wir sind das einzige deutsche Käse-Unternehmen im Bereich Hart- und Schnittkäse, das in fünfter Generation familiengeführt wird“, so die Geschäftsführer Georg Baldauf und Anton Eß.

Seit 1862 stellt der Familienbetrieb Käse her. Martin Baldauf war mit Beginn der Milchwirtschaft im Allgäu einer der ersten seines Fachs, der den hergestellten Emmentaler vermarktete. Gut 30.000 Käselaibe ruhen und reifen in den unterirdischen Reifekellern in Lindenberg/Goßholz und werden dort so lange gehegt und gepflegt, bis sie ihren unverkennbar würzigen Geschmack erlangt haben. Anschließend werden sie an Feinkostläden und Markthändler in ganz Deutschland sowie dem nahe gelegenen Ausland verschickt.

Neben Schnittkäse wird auch Bergkäse hergestellt. Die im Sommer produzierten Baldauf-Bergkäsesorten von der Hochalpe müssen mindestens sechs Monate reifen, bevor sie in den Handel kommen. Auch zahlreiche Auszeichnungen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) untermauern Qualität des Käses – so zum Beispiel zwei DLG-Goldmedaillen für den Bauernkäse & Wildblumenkäse des Unternehmens Baldauf.


Tags:
käserei baldauf landtagsabgeordneter beißwenger ballerstedt


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