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Das 19.000 Quadratmeter große Areal der Firma TEXTOR im unterallgäuer Wolfertschwenden
(Bildquelle: TEXTOR Maschinenbau GmbH)
 
Unterallgäu - Wolfertschwenden
Dienstag, 8. Juli 2014

Schneidesysteme für lebensmittelverarbeitende Industrie

TEXTOR Maschinenbau produziert im Unterallgäu

Die TEXTOR Maschinenbau GmbH hat in Wolfertschwenden (Unterallgäu) ihren neuen Firmensitz eingeweiht. Auf dem rund 19.000 Quadratmeter großen Areal entwickelt, baut und vermarktet das Ende 2011 gegründete Unternehmen innovative und hochqualitative Schneidesysteme für die lebensmittelverarbeitende Industrie, so genannte „Slicer“. Die Gesamtinvestitionen am neuen Standort belaufen sich auf rund neun Millionen Euro. Seit November 2013 wird in Wolfertschwenden produziert, erste Produktionslinien sind bereits ausgeliefert. Ende März bezogen die Mitarbeiter dann auch das Verwaltungsgebäude. Aktuell beschäftigt der Maschinenbauer in der Unterallgäuer Gemeinde 35 Personen. 

„Die Infrastruktur in Wolfertschwenden ist perfekt, die Bedingungen ideal. Wir wollen an diesem modernen Produktionsstandort Maßstäbe setzen und weitere Marktsegmente erschließen. Unser Team aus hochqualifizierten Fachkräften hat dafür gesorgt, dass die Entwicklung und Produktion innovativer Schneidesysteme für zum Beispiel Wurst, Schinken oder Käse bereits sehr erfolgreich läuft. Die ersten TEXTOR-Produktionslinien an Kunden in Deutschland, Europa und Nordamerika sind ausgeliefert“, sagt TEXTOR-Geschäftsführer Jörg Schmeiser. 

Die TEXTOR Maschinenbau GmbH ist ein Unternehmen der Unternehmensgruppe Weber Maschinenbau, einem Verbund mittelständischer Unternehmen mit Hauptsitz im hessischen Breidenbach. Die Weber-Gruppe beschäftigt derzeit rund 950 Mitarbeiter an zehn Standorten in insgesamt acht Ländern. Somit zählt das Unternehmen zu den Weltmarktführern im Bereich lebensmittelverarbeitende Industrie.

„Die Resonanz nur sechs Monate nach dem Produktionsstart ist großartig. Unsere neue Marke 'TEXTOR' kommt schon jetzt sehr gut an – die Auftragseingänge untermauern das deutlich. Das freut mich sehr, ist es doch eine Bestätigung für unsere Strategie und unsere Investition in der Unterallgäuer Gemeinde Wolfertschwenden“, sagt Firmeninhaber Günther Weber. 

   

Günther Weber (Firmeninhaber der TEXTOR Maschinenbau GmbH):
Wann immer ich in die TEXTOR Maschinenbau GmbH komme, spüre ich eine große Begeisterung bei allen Mitarbeitern. Das ist eine sehr gute Basis und passt zur Weber-Philosophie, eine große Familie zu sein. Was Jörg Schmeiser als TEXTOR-Geschäftsführer zum Start-up betreffend Produktion und Vertrieb geleistet hat, das ist einzigartig. Wie schnell wir uns mit Bürgermeister Karl Fleschhut über eine Firmenansiedlung einig geworden sind, das ist sehr bemerkenswert. Zwei Jahre nach dem ersten Gespräch ist der Firmenbau fertig – das ist eine reife Leistung.     

Jörg Schmeiser (Geschäftsführer der TEXTOR Maschinenbau GmbH):
Am Anfang waren es lose Gedanken, daraus wurden Ideen, später Visionen – zwei Jahre später ist es Realität: Das Firmengebäude der TEXTOR Maschinenbau GmbH ist fertiggestellt und ich finde, es sieht sehr gut aus. Mein Dank gilt allen Mitarbeitern und ihren Familien für den großen Einsatz in den vergangenen zwei Jahren. Ein großes Lob geht zudem an Bürgermeister Karl Fleschhut für seine Entscheidungsfreude: Zahlreiche Gemeinden haben auf unsere Anfrage zu einer Firmenansiedlung erst reagiert, als die Bauplanung mit Wolfertschwenden bereits durch war – das spricht für sich. Firmeninhaber Günther Weber sagte einst zu mir, dass es zwar zahlreiche Unternehmen gebe, die gute Ideen und eine klare Strategie hätten, dass jedoch nur wenige ihre Strategie konsequent umsetzen würden. Die TEXTOR Maschinenbau GmbH war konsequent – deshalb stehen wir heute hier. Dass die Weber-Gruppe uns bedingungslos unterstützt hat und nicht nur Zahlen analysiert hat, spricht für großes Vertrauen und eine großartige Unternehmens-Kultur. Wir werden hart arbeiten, um diesem Vertrauen gerecht zu werden. 

Karl Fleschhut (Bürgermeister von Wolfertschwenden):
Dass es in Wolfertschwenden Jubiläen oder Betriebseröffnungen mit Gästen aus aller Welt gibt, gehört schon beinahe zur Regelmäßigkeit. Über ein halbes Dutzend internationaler Größen haben sich bereits in unserer Gemeinde angesiedelt. Jede Neuansiedlung hat allerdings seine eigene Geschichte und sehr häufig auch eine emotionale Komponente. Insofern ist die Geschichte um die Firmenansiedlung der TEXTOR Maschinenbau GmbH eine besondere, weil vom ersten schriftlichen Kontakt, bis zum ersten Vor-Ort-Gespräch nur wenige Tage vergingen. Rund zweieinhalb Jahre später stehen wir hier und feiern die Firmeneinweihung. Das freut mich sehr, denn die TEXTOR Maschinenbau GmbH ist in jedem Fall eine große Bereicherung für den Unternehmens-Gourmetladen der Gemeinde Wolfertschwenden. Die Marke TEXTOR fügt unserer Firmenkette eine weitere Perle hinzu. 

Klaus Holetschek (Bayerischer Landtagsabgeordneter): 
Es hat mich sehr beeindruckt, dass Firmeninhaber Günther Weber in einem Gespräch immer seine Mitarbeiter und nicht die Gewerbesteuer in Wolfertschwenden als Grund dafür genannt hat, das Unternehmen TEXTOR hier ansiedeln zu wollen. Das zeigt, wie groß er die Mitarbeiter im Betrieb schätzt und dass er klar erkannt hat, dass die Menschen im Betrieb das Hauptkapital eines jeden Unternehmens sind – also Wertschöpfung durch Wertschätzung. Die rasche praktische Umsetzung zwischen dem ersten Sondierungsgespräch und der Einweihungsfeier war nur möglich, weil ein entscheidungsfreudiger Unternehmer und ein unternehmerisch denkender Bürgermeister wie Karl Fleschhut aufeinandergetroffen sind und die Chemie sofort gestimmt hat.   

Josef Miller (früherer Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten/1998 bis 2008): 
Ich habe höchsten Respekt vor den Leistungen von Firmeninhaber Günther Weber, da die Gründung eines neuen Unternehmens immer mit einem großen Risiko verbunden ist: Es ist immer notwendig, finanziell in Vorleistung zu gehen und es gibt keine Versicherung, mit der man dieses unternehmerische Risiko absichern kann. Wir brauchen mehr junge Menschen, die den Mut zur Selbständigkeit aufbringen. Wolfertschwenden ist in jedem Fall eine gute Wahl: Die Autobahnen und der Allgäu Airport wirken sich positiv auf die Schaffung von Arbeitsplätzen bei uns aus. Dass die Einweihungsfeier als Familienfest gestaltet wurde, zeigt, wie sehr die Verdienste der TEXTOR-Mitarbeiter geschätzt werden.   

Hans-Joachim Weirather (Unterallgäuer Landrat):
Die TEXTOR Maschinenbau GmbH passt sehr gut in das Unterallgäuer Portfolio. Deshalb freuen wir uns sehr über die Ansiedlung in Wolfertschwenden. Die Art und Weise wie die Gespräche aller Beteiligten zustande kamen und wie rasch die Verhandlungen in eine Einigung und eine Firmenansiedlung mündeten, ist ein Beleg dafür, wie gut das Zusammenspiel zwischen Gemeinde, Wirtschaft, Behörden und der Kommunalpolitik funktionieren kann. Es gab ein konstruktives Miteinander, bei dem ein Rädchen in das andere griff. Ich bin mir sicher, dass diese mutige Art von Kommunalpolitik die richtige Kommunalpolitik ist.


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textor maschinenbau firmensitz unterallgäu



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