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Familienstreit eskaliert - Polizei muss Warschuss abgeben
11.11.2012 - 11:01
Nur durch einen Warnschuss konnte ein mit einem Messer bewaffneter Ehemann nach einem Familienstreit gestoppt werden.
Am Freitag den 09.11.2012 war es aufgrund Schwierigkeiten in der Beziehung zu einem Streit zwischen einem 45-jährigen Mann und dessen 43-jährigen Frau gekommen. Der Mann war gegen 18:30 Uhr alkoholisiert nach Hause gekommen und hatte im weiteren Verlauf in der Wohnung zu randalieren begonnen. Nach derzeitigen Erkenntnissen hat hierbei der 45 Jährige unter anderem auch einen Hartschalenkoffer nach seiner Frau geworfen, die gerade eine Tasche packen wollte, und diese nur knapp verfehlt.

Die Situation eskalierte weiter, indem der Mann eine Drohung aussprach und diese dadurch unterstrich, dass er sich ein langes Küchenmesser holte. Die 43 Jährige flüchtete daraufhin vom Obergeschoss ins Erdgeschoss. Dort wurde sie von ihrem Mann eingeholt, der anschließend jedoch, ohne einen Angriff, die gemeinsame Wohnung verließ. Die Frau sperrte sich daraufhin bis zum Eintreffen der Beamten der Polizeiinspektion Bad Wörishofen in der Wohnung ein.

Nachdem den Beamten der Sachverhalt geschildert worden war, begannen sie wegen der bestehenden Selbst- und Fremdgefährdung umgehend mit der Fahndung nach dem 45 Jährigen. Dieser konnte wenige Häuser weiter angetroffen werden. Nachdem er von den Beamten angesprochen worden war, rannte er plötzlich mit gezogenem Messer auf einen der Beamten zu. Erst als ein weiterer Beamte einen Warnschuss abgegeben hatte, stoppte der 45 Jährige wenige Meter vor dem Beamten. Erst nach längerem Zureden konnte der Mann bewegt werden das Messer abzulegen.

Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand. Aufgrund des Vorfalls wurde der 45 Jährige, der mit annähernd 1,5 Promille stark alkoholisiert war, in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen. Die Ermittlungen zu dem Fall wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen übernommen. Den Mann erwartet ein Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil seiner Frau und des angegriffenen Polizeibeamten, sowie wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Durch die Schussabgabe wurde keine Person verletzt.

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