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Täter des gefährlichen "Freinachtscherzes" ermittelt
01.05.2013 - 17:26
Die jungen Männer, die in der vergangenen Nacht im Ortsbereich gebeiztes und dadurch gesundheitsgefährdendes Saatgut ausgestreut hatten, wurden von der Polizei ermittelt.
Dabei handelte es sich um drei männliche Personen im Alter von 16, 17 und 20 Jahren, die vom Hof eines Ramminger Landwirtes das gebeizte Saatgut gestohlen und verstreut hatten. Da das chemische Mittel, mit dem die Maissaat behandelt war, gesundheitsbeeinträchtigend sein kann, suchte die örtliche Feuerwehr und die Polizei nach den Örtlichkeiten, an denen die bis dato Unbekannten die Körner verstreut hatten.

Auch mit Lautsprecherdurchsagen wurden die Bewohner informiert. Dies hatte zur Folge, dass sich sehr viele Bürgerinnen und Bürger des Ortes einfanden, um nach einer Erläuterung über nötige Schutzmaßnahmen bei der Suche nach den Körnern zu helfen.
Von der Wörishofer Polizei Hauptkommissar Robert Stephan dazu: "Es war wirklich toll zu sehen, dass in dieser Situation große Teile der Ramminger Bewohner zusammenrückten und sich bei der Absuche nach dem gebeizten Saatgut einbrachten."

Die Feuerwehr Rammingen und Polizei Bad Wörishofen sind sich weitestgehend sicher, dass alle Flecken, an denen etwas verstreut war, gefunden worden sind. Die Körner konnten dann beseitigt werden. Denn es gelang der Polizei, den in Frage kommenden Bereich eng einzugrenzen. Hierzu waren auch die Angaben der Täter hilfreich. Die im Ort wohnenden jungen Männer wurden schon am gleichen Nachmittag von der Wörishofer Polizei ermittelt und dahingehend befragt. Auch der bestohlene Landwirt überprüfte die eingesammelte Menge und stellte fest, dass wohl alles gefunden wurde.

Gegen die Burschen wird nun strafrechtlich ermittelt. Daneben wird geprüft, ob ihnen die Kosten des notwendigen Einsatzes auferlegt werden können. Verletzt wurde durch den vermeintlichen Freinachtsscherz glücklicherweise niemand.

Bildquelle: new-facts.eu

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