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Landkreis hält Streuverwertung die Treue
25.09.2012 - 14:07
In den kommenden vier Jahren soll das Projekt "Allgäuer Streueverwertung" fortgesetzt werden. Der Unterallgäuer Kreistag hat sich dafür ausgesprochen.
Der Landkreis wird 75 Prozent der für das Unterallgäu anfallenden Kosten übernehmen - insgesamt knapp 16.000 Euro. Jens Franke vom Landschaftspflegeverband Unterallgäu und Konrad Schweiger von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt stellten den Kreisräten das Projekt vor. Insgesamt dreieinhalb Jahre lang war es über das europäische Förderprogramm "Leader" bezuschusst worden.

Im Mittelpunkt standen in dieser Zeit Beratung und Öffentlichkeitsarbeit rund um den Lebensraum Streuewiese und die Vermittlung von Streue im gesamten Allgäu. Allein im Jahr 2011 seien dadurch rund 20 Hektar brach liegende Streuewiesen aktiviert worden, so Franke.

Das Echo auf das Projekt sei "absolut positiv", es habe „großen Vorbildcharakter“ und komme Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus zugute, betonte Franke. In den kommenden Jahren sollen durch eine Fortsetzung der Streueverwertung weitere Streuwiesen-Brachen wieder genutzt werden. Die Nachfrage nach Streue sei noch immer deutlich höher als das Angebot.

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