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Briefwahlunterlagen für Landratswahl möglichst bald beantragen
13.04.2012 - 11:08
Am 22. April können rund 105.000 Unterallgäuer entscheiden, wer in den kommenden acht Jahren als Landrat die Geschicke des Landkreises lenken wird.
Zur Wahl stehen Amtsinhaber Hans-Joachim Weirather für die Freien Wähler und seine Herausforderin Marita Kaiser-Wieser für die CSU. Wer an diesem Tag nicht persönlich zum Wahllokal gehen und seine Stimme abgeben kann, sollte möglichst bald Briefwahlunterlagen beantragen. Darauf weist Wahlleiterin Ulrike Klotz vom Landratsamt Unterallgäu hin.

Was sollte man beachten, wenn man per Briefwahl wählen möchte?
Klotz: "In den vergangenen Wochen haben alle Gemeinden die Wahlbenachrichtigungskarten verschickt. Wer sich für eine Briefwahl entscheidet, weil er am Wahltag verhindert ist oder nicht selbst zum Wahllokal gehen kann, der sollte darauf achten, die Wahlunterlagen rechtzeitig bei seiner Gemeinde zu beantragen."

Welche Möglichkeiten hat man hier?
Klotz: "Da gibt es mehrere Alternativen: Man kann mit seiner Wahlbenachrichtigungskarte ins Rathaus gehen und die Unterlagen ganz einfach selbst in den nächsten Tagen dort abholen. Wer nicht selbst ins Rathaus gehen kann, kann zum Beispiel auch jemanden bevollmächtigen, indem er die Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte entsprechend ausfüllt. Viele Gemeinden bieten inzwischen aber auch die Möglichkeit an, die Briefwahlunterlagen übers Internet oder per E-Mail zu beantragen. Und zu guter Letzt hat man noch die Möglichkeit, die Unterlagen schriftlich per Post zu beantragen, indem man seine ausgefüllte Wahlbenachrichtigungskarte ans Rathaus schickt."

Muss man das Porto dafür selbst bezahlen?
Klotz: "Das Porto für den Brief, mit dem man die Wahlunterlagen beantragt, muss man selbst bezahlen. Das ist für ganz Bayern gesetzlich so geregelt, darauf haben wir keinen Einfluss. Zurückschicken kann man die ausgefüllten Wahlunterlagen im Bereich der Deutschen Post dann allerdings entgeltfrei. Hierfür haben wir eine spezielle Vereinbarung abgeschlossen."

Wenn man die Briefwahlunterlagen also zum Beispiel im Rathaus abholt und sie dann ausgefüllt zurückschickt, dann kostet das nichts?
Klotz: "Genau, auf diese Weise ist die Briefwahl völlig kostenlos."

Auf was muss man bei der Rücksendung der Wahlunterlagen besonders achten?
Klotz: "Wer sie per Post schickt, sollte die Postlaufzeiten einplanen und den Brief am besten bis 19. April einwerfen. Eine weitere Alternative ist es, die Unterlagen direkt am Rathaus abzugeben."

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