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Eishockey
(Bildquelle: alwin zwiebel)
 
Memmingen
Montag, 15. Oktober 2018

Nach hartem Kampf: Indians unterliegen in Höchstadt

Memmingen (mfr). Der ECDC Memmingen hat im zweiten Spiel des Wochenendes beim Höchstadter EC mit 2:5 verloren. Die Indians lieferten sich einen harten Kampf, ehe die Kräfte schwanden. Petr Haluza verletzte sich im Schlussabschnitt und droht lange auszufallen.

 

 

Beim Klassiker in Höchstadt haben die Indians gegen die Hausherren den Kürzeren gezogen. Ohne Patrik Beck, Dominik Piskor und Jakub Wiecki erwischten die „Alligators“ den besseren Start.

Bereits früh galt es eine Unterzahl zu überstehen, den ersten Gegentreffer gab es dann aber erst bei der zweiten Strafe gegen die Indians. Ein Schuss der Hausherren wurde unhaltbar vom Memminger Spieler abgefälscht und rauschte an Joey Vollmer vorbei ins Tor. Mit dem einzigen Treffer der Partie ging es ins zweite Drittel.

Hier kamen die Indianer endgültig ins Rollen. Milan Pfalzer sorgte nach einem Traumpass von Petr Haluza für den Ausgleich im Powerplay. Sieben Minuten später, nachdem die Maustädter mehrmals knapp an der Führung scheiterten, schlug der HEC abermals zu. Als dann 40 Sekunden vor der Pausensirene das 3:1 folgte, war die Marschrichtung für den letzten Abschnitt klar.

Die Indians stellten für die letzten 20 Minuten auf zwei Reihen um und erhöhten den Druck. Schnierstein ließ sich aber nicht überwinden. Im Gegensatz schlugen die Gastgeber eiskalt zu und erhöhten auf 4:1. Es folgte der wohl bitterste Moment des Abends: Ein Check erwischte Indians-Angreifer Petr Haluza mit voller Wucht am Kopf, so dass er ohne Helm auf dem Eis aufschlug. Der Stürmer verlor kurz das Bewusstsein und wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert. Er musste mit Verdacht auf eine schwere Gehirnerschütterung zahlreiche weitere Tests absolvieren. Die Indians kamen nochmals zurück und nutzten die lediglich zwei Minuten Überzahl aus: Jared Mudryk mit dem Anschluss rund acht Minuten vor dem Ende. Ein Schuss an die Latte fiel vom Rücken des Torhüters ins Netz der Panzerechsen. Doch es sollte nicht mehr reichen. Die Kraft der Indians reichte nicht mehr zum Comeback, zu viele Ausfälle wichtiger Spieler konnten nicht kompensiert werden. Daniel Huhn traf noch einmal die Latte, dann machte der HEC den Sack mit Treffer Nummer 5 zu.

Die Indians müssen nun am kommenden Wochenende gegen Regensburg und in Landshut zwei schwere Aufgaben bewältigen. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Verletztenlager der Memminger in den nächsten Tagen lichtet. Die Ausfalldauer von Petr Haluza wird sich erst in den nächsten Tagen endgültig herausstellen.


Tags:
Eishockey Memmingen Höchstadt Indians


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