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Papst Benedikt XVI. räumt Falschaussage bei Missbrauchsgutachten ein
München (dpa) - Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat eingeräumt, bei seiner Stellungnahme für das Missbrauchsgutachten des Erzbistums München und Freising eine falsche Aussage gemacht zu haben. Er habe demnach anders als zunächst behauptet doch im Jahr 1980 als Erzbischof von München und Freising an einer Sitzung teilgenommen, bei der über einen Priester gesprochen wurde, der mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern auffällig geworden war. Das teilte Benedikts Privatsekretär Georg Gänswein am Montag in einer Presseerklärung mit, die das Portal «Vatican News» und die Tagespost Stiftung veröffentlichten. Jener Priester wurde später in Bayern wieder als Seelsorger eingesetzt.
 
Kammlach liegt im Unterallgäu (Symbolbild)
(Bildquelle: AllgäuHIT | Christian Veit)
 
Unterallgäu - Kammlach
Montag, 27. Dezember 2021

Geschichtsträchtige Reichsbrücke in Kammlach wird saniert

Die Instandsetzung der sogenannten Reichsbrücke in Kammlach wird mit 210.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützt. Das gab Kunstminister Bernd Sibler in München bekannt. 

„Die Reichsbrücke in Kammlach ist von großem historischem Wert. Sie ist ein bedeutsamer steinerner Zeitzeuge der ‚Schlacht von Kammlach‘, bei dieser sich im Jahr 1796 französischen Soldaten der Königstreuen und der Republikaner gegenüberstanden. Als Historiker freue ich mich sehr, dass wir mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds zum Erhalt dieses geschichtsträchtigen Bauwerkes beitragen können“, betonte der Minister.

Die Brücke überquert etwa 150 Meter westlich der Oberkammlacher Kirche die Kammel. Sie wurde wohl im 18. Jahrhundert an Stelle eines älteren Flussübergangs errichtet. Es handelt sich primär um einen Ziegelbau, teilweise fanden aber auch Nagelfluh- und Tuffquader Verwendung. Die beiden Brückenbögen ruhen in Flussmitte auf einem Mittelpfeiler mit spornartiger Mauervorlage nach Süden. Die Geländer sind ebenfalls aus Ziegel gemauert und weisen eine Abdeckung aus hochkant gestellten Ziegeln auf.

Die Brücke besitzt überregionale Bedeutung: Hier fand am 13. August 1796 die „Schlacht von Kammlach“ (franz. „Massacre de Cammlac“) statt, bei der sich 42.000 französische Soldaten der Königstreuen und der Republikaner gegenüberstanden. 1.200 Menschen fanden dabei den Tod.

Die Schwerpunkte der Sanierung umfassen insbesondere die Instandsetzung von Mauerwerksausbrüchen, Rissen, korrodierten Eisenbauteilen sowie von salzbelastetem Mauerwerk.

Eigentümerin des Baudenkmals ist die Gemeinde Kammlach. Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen. Den Bewilligungsbescheid erlässt das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, mit dem die Maßnahme abgestimmt ist. Die Maßnahme wird durch das Landesamt für Denkmalpflege auch fachlich begleitet.


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kammlach brücke reichsbrücke frankreich


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