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Schwerverletzte Männer an Tankstelle zurückgelassen: Brandstiftung in Praxis- und Wohngebäude
27.05.2013 - 11:30
Erste Fortschritte machen die Ermittlungen im Fall der in Türkheim an einer Tankstelle zurückgelassenen schwerstverletzten Männer.
Am Sonntag den 26.05.2013 waren an der Tankstelle in Türkheim gegen 01:50 Uhr zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen zurückgelassen worden, die so schwere Brandverletzungen aufwiesen, dass sie mit Hubschraubern in Spezialkliniken gebracht werden mussten. Geraume Zeit später, gegen 06 Uhr, war ein Brand in Bad Worishofen in einem Wohn- und Praxisgebäude mitgeteilt worden, bei welchem der Verdacht bestand, dass ein Zusammenhang zu den Verletzten bestehen könnte.

Aufgrund der Ermittlungen an dem Brandobjekt in Bad Wörishofen, die mit Unterstützung eines Brandsachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamt geführt worden sind, steht zwischenzeitlich fest, dass es zu einer Verpuffung im Rahmen einer vorsätzlichen Brandstiftung gekommen ist. Die Ermittlungen in dem Objekt werden am heutigen Tag unter Hinzuziehung weiterer Sachverständiger fortgesetzt.

Ein erster Fortschritt ist der Kriminalpolizei bei ihren Ermittlungen zu dem Mann gelungen, der die beiden schwerstverletzten Männer aus Nordrhein-Westfalen an der Tankstelle zurückgelassen hat. Nachdem auf dem Video der Überwachungsanlage eine Teilansicht des Pkw zu erkennen war, konnte zunächst der Fahrzeugtyp und schließlich ein verdächtiges Fahrzeug ermittelt werden. Dieses Fahrzeug wurde zwischenzeitlich in Nordrhein-Westfalen sichergestellt und wird im weiteren Verlauf kriminaltechnisch untersucht werden.

Die Identität des Fahrers ist weiterhin ungeklärt, ebenso die Hintergründe, warum sich die Männer im Bereich des Brandobjektes aufgehalten haben. Zum Gesundheitszustand der Schwerstverletzten liegen keine neuen Informationen vor.

Foto: new-facts.eu

 
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