Mehr Finanzmittel für Allgäuer und schwäbischen Tourismus
Neue Marketing-Kraft für den schwäbischen Tourismus: Die erhöhten Finanzmittel der bayerischen Staatsregierung für den Tourismus im Freistaat sind auf der heutigen Jahreshauptversammlung des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben in Schwangau einhellig begrüßt worden.
Der Verbandsvorsitzende Klaus Holetschek, MdL, der sich massiv für diese Mittelerhöhung stark gemacht hatte, dankte dem für Tourismus zuständigen Wirtschaftsministerium für diesen „gewaltigen Schritt“. Gleichzeitig forderte er, dass die Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten für die Leitökonomie Tourismus weiter verbessert werden müssen. „Hier werden Wertschöpfung und Leuchttürme für die Zukunft geschaffen – gerade auch im Wettbewerb mit anderen Destinationen.“ Die Jahreshauptversammlung fand bei strahlendem Sonnenschein im Schlossbrauhaus Schwangau am Fuß von Schloss Neuschwanstein statt – einer „Ikone des Deutschland-Tourismus“, wie der Geschäftsführer der Bayern Tourimus Marketing GmbH, Jens Huwald, in seinem Grußwort betonte.
Unter großem Beifall plädierte der Verbandsvorsitzende Klaus Holetschek anschließend für einen „wirkungsvollen Abbau der Bürokratie“. Außerdem müssten die Fördermöglichkeiten für den Tourismus erhalten oder ausgebaut, aber keinesfalls abgebaut werden. In diesem Zusammenhang verwies Holetschek auf eine Schnellumfrage des Tourismusverbands zu geplanten Infrastrukturmaßnahmen der schwäbischen Tourismusgemeinden. Diese ergab nach seiner Darstellung ein Volumen von über 40 Millionen Euro bei allein 23 Gemeinden und zwei Landkreisen. „Diese Investitionsbereitschaft bedeutet Wertschöpfung“, so Holetschek, „und sie zeigt, wie wichtig es ist, die Fördertöpfe für Schwaben auch in Zukunft ausreichend auszustatten.“
Stellung bezog Holetschek auch zur geplanten Umsatzsteuererhöhung auf Sauna-Eintritte, die die Haushalte der Tourismusgemeinden weiter belasten würde. Hierzu verabschiedete der Tourismusverband eine Resolution, um die Beibehaltung des ermäßigten Steuersatzes von sieben statt 19 Prozent zu erreichen.
4,6 Millionen Gäste – ein neues Allzeithoch
Erfreulich präsentiert sich nach Holetscheks Worten die Tourismusbilanz für das Allgäu und Bayerisch-Schwaben. Trotz Wetterkapriolen konnte 2014 ein neues Allzeithoch von rund 4,6 Millionen Gästen im Verbandsgebiet erreicht werden. Dies zeigt, dass „unsere touristische Marketingarbeit und die qualitativ hochwertige Produktentwicklung in beiden Destinationen Früchte tragen“, so der Verbandsvorsitzende.
FCA-Bandenwerbung: „Wo Bayern schwäbisch schwätzt“
Geschäftsführer Bernhard Joachim stellte in seinem Bericht die wichtigsten Projekte dieser Marketingarbeit vor. So konnten – getragen durch die erweiterten Landesmittel sowie die Ko-Finanzierung von Seiten der Landkreise, der Städte und der Wirtschaft – neue Projekte auf den Weg gebracht werden. Dazu gehöre in Bayerisch-Schwaben die Bandenwerbung im FCA-Stadion genauso wie das groß angelegte Cross-Media-Projekt „Heimatliebe“ mit der „Augsburger Allgemeinen“. Im Allgäu wurden das Onlinemarketing und die Positionierung der wichtigen Leitprodukte zu den Themen Rad, Wandern und Gesundheit weiter verstärkt.
Zukunftsfähig mit starkem Tourismusverband
Der abschließende Vortrag beschäftigte sich mit dem Thema „Perspektiven Tourismusverband 2025“. Werner Taurer, Kohl & Partner Tourismusberatung, stellte darin die Ergebnisse der Strukturkommission vor, die auf Initiative des Verbandsvorsitzenden Klaus Holetschek ins Leben gerufen worden war. An den Sitzungen hatten neben Vorstand, Beirat und Touristikern auch Vertreter des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der Regierung von Schwaben und der Bayern Tourismus Marketing GmbH teilgenommen.
Die gemeinsam entwickelten Leitlinien beschreiben den Verband als starke, kompetente Klammer über den beiden Destinationen Allgäu und Bayerisch-Schwaben mit hohem Nutzen für die Mitglieder, gezieltem Marketing in beiden Destinationen und gemeinsamen Projekten. Die Konsolidierung des Verbands wird mit kompletter Schuldentilgung bis 2015 fortgesetzt. Außerdem wurde die Gründung eines Zukunftsforums als innovativer „Think Tank“ für die touristische Entwicklung in Schwaben beschlossen. „Wir bündeln die großen touristischen Kompetenzen unserer Destinationen Allgäu und Bayerisch-Schwaben, um gemeinsam Visionen für einen Tourismus der Zukunft zu entwickeln, der Tradition und Innovation in idealer Weise verbindet“, betonte Klaus Holetschek.


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