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Symbolbild
(Bildquelle: ESVK)
 
Ostallgäu - Kaufbeuren
Montag, 29. März 2021

ESVK besiegt den EC Bad Nauheim mit 5:3

Zum Saison Endspurt gastierte am Sonntag der EC Bad Nauheim an der Wertach. Der ESV Kaufbeuren lief dazu unverändert, mit dem Personal vom Freitagsspiel in der erdgas schwaben arena auf. Während sich das Team von Rob Pallin bereits auf einem Playoff Platz festbeißen konnte, mussten die Gäste dringend punkten, um auf Tuchfühlung mit den oberen Rängen zu bleiben. Die komfortablere Ausgangsposition hatten die Hausherren also schon mal in der Tasche.



Das Spiel beginnt mit zwei Distanzschüssen, von Fabian Koziol im Trikot der Rotgelben und Huba Sekesi für die Rotweißen, beide werden aber von den Schlussmännern entschärft. In der dritten Minute stimmt die Abstimmung in der Kaufbeurer Hintermannschaft nicht, Benedikt Hötzinger kann den Abschluss von Tessier noch abwehren, aber der Nachschuss von Nicolas Cornett sitzt und es steht 0:1. Das Spiel verläuft aber ausgeglichen und die Joker kommen durch eine Strafe gegen Leonhard Korus zu ihrem ersten Powerplay. Die Scheibe läuft hervorragend, Julian Eichinger hält sie sehenswert im Angriffsdrittel, spielt auf Tobi Wörle, der weiter auf Tyler Spurgeon und es steht 1:1 in der sechsten Spielminute. Eine weitere Überzahl können die Hausherren zwar nicht für einen Treffer nutzen, sind jetzt aber optisch überlegen. Philipp Krauß zieht einen Konterabschluss knapp am Kasten vorbei. In der elften Minute läuft eine schöne Kombination über Gracel, Lewis und Sami Blomqvist, der Finne scheitert aber an
Felix Bick, genauso wie John Lammers, der kurz darauf frei zum Schuss kommt. Es folgen weitere zwei Minuten, in denen die dritte Reihe des ESV sich im Angriff festsetzen kann, Bick wird dabei aber nicht überwunden. Dann finden auch die Nauheimer wieder gefährlicher in der Offensive statt, als erst James Arniel plötzlich vor Benedikt Hötzinger auftaucht und die Joker sich dann in der 19. Minute lange Zeit nicht befreien können. Christoph Körner scheitert dabei gleich zwei Mal am starken Kaufbeurer Schlussmann. Kurz vor der Sirene haben dann Tyler Spurgeon und John Lammers nochmal einen Treffer auf der Kelle, es bleibt aber beim 1:1.

Das zweite Drittel startet direkt mit einer kalten Dusche für den ESVK. James Arniel läuft wie die Feuerwehr auf der rechten Außenbahn, passt quer über das Spielfeld in den Lauf von David Aslin, der Hötzinger keine Abwehrchance lässt. Es steht 1:2 in Minute 21. Die Hessen haben jetzt mehr vom Spiel und Kaufbeurens Keeper steht jetzt immer wieder im Brennpunkt. In der 25. Minute liegt die Scheibe erneut im Joker Tor, aber zuvor wurde das Tor aus der Verankerung gerissen und das Spiel abgepfiffen. Die Rotgelben können erst wieder durchatmen, als es eine Strafe gegen Noureddine Bettahar gibt. Das Überzahlspiel läuft zwar alles andere als gut, aber in der Folge ist die Partie wieder ausgeglichener. Dann nimmt Joey Lewis das Spielgerät mit viel Speed auf, zieht ab, Felix Bick kann abwehren, aber Sami Blomqvist verwandelt aus spitzestem Winkel zum 2:2 in der 30. Minute. Dem Spielfluss hat der Ausgleich nicht besonders gutgetan, die folgenden Minuten laufen sehr zerfahren, mit vielen Aufbaufehlern
ab. Aaron Reinig im Trikot der Wetterauer muss für zwei Minuten auf die Sünderbank und in Überzahl hat Daniel Oppolzer die Führung auf dem Schläger, Felix Bick zeigt aber einen blitzschnellen Reflex. Besser läuft es in der 38. Minute für die Gäste. Daniel Pfaffengut sitzt gerade die erste Strafzeit gegen den ESVK ab, Tomas Schmidt schießt von der Blauen Linie und Stefan Reiter fälscht unhaltbar zum 2:3 ab. Wieder müssen die Joker einem Rückstand hinterherlaufen und es kommt noch dicker. David Aslin tankt sich kurz vor Drittelende durch die Kaufbeurer Abwehr, Hötzinger pariert stark, aber Frédérik Cabana netzt den Nachschuss ein. Es folgt aber ein Videobeweis, aus dem hervorgeht das Aslin bei seinem Abschluss frontal in Hötzinger gekracht war und der Nachschusstreffer dadurch vom Hauptschiedsrichter nicht anerkannt werden kann. Es bleibt also beim 2:3 und damit geht es auch in die Kabinen.

Dieses Mal starten die Wertachstädter besser ins Spieldrittel und kommen durch Philipp Krauß im Slot zu einer guten Chance. Auf der anderen Seite zimmert Marvin Ratmann dann das Hartgummi an die Torlatte, erneutes Glück für die Gastgeber. Riesen Ausgleichschance dann in der 44. Minute, als John Lammers den anstürmenden Florin Ketterer mustergültig am langen Pfosten bedient, der schafft es aber nicht die Scheibe im Tor unterzubringen, auch der Nachschuss von Krauß rauscht wenige Zentimeter vorbei. Kurz danach muss Marvin Ratmann wegen hohem Stock für zwei Minuten in die Kühlbox. Die Joker beißen sich in der Angriffszone fest, können aber wieder kein Kapital aus der numerischen Überzahl schlagen. Die 49. Minute bricht an, Joey Lewis legt ab auf Branden Gracel, der quer auf Sami Blomqvist und der Finne verwandelt eiskalt zum 3:3. Das Spiel nimmt jetzt richtig Fahrt auf, einen Distanzhammer von Aaron Reinig kann Benedikt Hötzinger mit der Stockhand parieren, im direkten Gegenzug findet Fabian
Voit seinen Meister in Felix Bick. Dann ist es Branden Gracel, der sich die Scheibe sehr stark im Nauheimer Spielaufbau erkämpft, den freien Joey Lewis sieht, der eine gefühlte Ewigkeit allein vor Felix Bick steht und am Ende humorlos zur ersten Kaufbeurer Führung in der 51. Minute einnetzt. Wer denkt das die Hausherren das Spiel endgültig an sich gerissen haben, täuscht sich. Florin Ketterer muss für zwei Minuten auf die Strafbank und der EC Bad Nauheim feuert aus allen Lagen, vor allem Huba Sekesi und Cason Hohmann haben beste Einschussmöglichkeiten. Die Joker überstehen das aber und erneut ist es Joeys Lewis der schon den Torschrei auf den Lippen hat, Bick kratzt den Puck aber von der Torlinie. Die letzten beiden Minuten laufen, die Hessen nehmen ihren Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und belagern das Kaufbeurer Tor, erst hält Benedikt Hötzinger mit einem Mega Save die Führung fest, daran ändert auch der Videobeweis nichts und dann macht John Lammers mit dem Empty Net Treffer endgültig den Deckel drauf. Hart erkämpfte Punkte gegen starke Gäste.


Tags:
esvk eishockey sieg playoffs


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