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Die Schüler des P-Seminars inklusive des verantwortlichen Lehrers und 1. Bürgermeister Paul Iacob
(Bildquelle: Stadt Füssen / Felix Blersch)
 
Ostallgäu - Füssen
Donnerstag, 23. Januar 2020

Füssen: Gymnasiasten bauen anschauliches Periodensystem

Nicht-Greifbares begreifbar machen. Nichts weniger als dies ist den Schülern des Projekt-Seminars (P-Seminar) Chemie des Füssener Gymnasiums gelungen. Über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren hinweg planten und bauten die 16 jetzigen Zwölftklässler ein dreidimensionales Periodensystem, welches inzwischen in den Räumen des Gymnasiums steht. Das Besondere: Jedem chemischen Element legten die Schüler ein Objekt bei, welches beispielhaft für das entsprechende Element steht. So verdeutlicht etwa ein Stück einer Photovoltaik-Anlage, dass für die Fertigung Lithium benötigt wird oder eine Tube Zahnpasta, dass wir täglich im Badezimmer mit dem Element Fluor zu tun haben.

Unterschiedlich farbiges Licht unterteilt das Periodensystem in Metalle, Nichtmetalle, Halbmetalle und nicht definierbare Elemente und macht das Objekt als Ganzes zu einem echten Hingucker. Kürzlich stellten die Schüler Lehrern, Eltern und Sponsoren ihr Projekt vor. Die Stadt Füssen hat das Projekt finanziell unterstützt.

Um das Projekt umzusetzen, teilten sich die Schüler in drei Gruppen auf: das Organisationsteam, das Designteam und das Bauteam. Dabei kümmerte sich das Organisationsteam hauptsächlich darum, das für das Projekt notwendige Geld zu erwirtschaften, organisierte etwa Pausenverkäufe, gewann Eltern und Lehrer als Elementsponsoren und suchte weitere Sponsoren in Füssen.

Das Designteam musste Kreativität nicht nur bei der Ideenentwicklung beweisen, wie das Periodensystem aussehen solle, sondern auch bei der Frage, wie giftige, radioaktive, ätzende oder flüchtige Elemente durch Objekte dargestellt werden können. Eine der Lösungen war, dem flüchtigen und unsichtbaren Element Sauerstoff eine Pflanze beizustellen, um zu verdeutlichen, dass diese Sauerstoff produziert.

Das Bauteam schließlich setzte die Idee um: Die Schüler schweißten das Stahlgerüst zusammen, sägten das Holz für die einzelnen Kästen zurecht, schnitten die Buchstaben aus Acrylglas aus und installierten die Technik. Wie viel Arbeit das war, verdeutlichen zwei Zahlen: Die Schüler verbauten in dem Periodensystem 1.000 LED-Lampen und verbanden diese mit einem Kilometer Kabel.

Die bei der Präsentation Anwesenden zeigten sich von dem Ergebnis, welches bei der Veranstaltung schließlich feierlich enthüllt wurde, begeistert und bedachten die Schüler mit einer Menge Applaus. Der verantwortliche Lehrer, Ben Fischer sagte: „Ich bin wirklich stolz auf euch!“


Tags:
Projekt Chemie Periodensystem Gymnasium


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