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Rollstuhl verlassen aufgefunden - Besitzer meldet sich erst am nächsten Tag
25.10.2011 - 09:03
Südlich der Wertachbrücke war von Passanten am Montagnachmittag ein Rollstuhl verlassen zwischen Ebenhofen und Marktoberdorf aufgefunden worden. Das Gefährt mit Elektromotor war an einer Steigung stehengeblieben, nachdem die Batterien offenbar schlapp gemacht hatten.
Da sich an dem Rollstuhl keinerlei Hinweise auf den Besitzer befanden, wurde die nähere Umgebung intensiv von einer Polizeistreife abgesucht. Da die Absuche negativ verlief und keinerlei Anhaltspunkte für eine Vermissung vorlagen, sondern eher für einen technischen Defekt sprachen, wurde der Rollstuhl zur Polizei nach Marktoberdorf transportiert.

Am Dienstagfrüh meldete sich dann ein gehbehinderter 63jährige Mann aus Biessenhofen als Besitzer. Er war wie vermutet an der Steigung infolge schwacher Batterien stehengeblieben und musste sich mit einem Auto nach Hause fahren lassen. Als er am Abend mit seinem Sohn den Rollstuhl holen wollte, war dieser bereits von der Polizei verräumt.

Die Polizeiinspektion Marktoberdorf bittet um entsprechende Verständigung, da derartige Auffindesituationen sonst regelmäßig größere Suchaktionen auslösen, evtl. auch mit einem kostenintensiven Hubschraubereinsatz. Wie im vorliegenden Fall hätte eine einfache Mitteilung an die Polizei die Sorge um den Benutzer des Rollstuhl ganz einfach erledigen können.

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